Hallo Thorsten,
dein Schaltbild für die Kontrollausschaltung ist natürlich richtig. Jedoch fragte Lumenpaket69 nach einer beleuchteten Ausschaltung. und so wie ich Ihn verstanden habe liegt an seinem Schalter lediglich die Phase (L) und der Lampendraht.
Hallo Lumenpaket69,
ich will es einmal mit einer Erklärung versuchen.
Du hast vollkommen Recht. Im ausgeschalteten Zustand sind Glimmlampe und Leuchte in Reihe an der Netzspannung (U) geschaltet. Dabei ist der Wiederstand der Glimmlampe RGlimm wesentlich größer als der der Leuchte RLeuchte. Durch den sehr sehr großen Wiederstand der Glimmlampe ist der Strom (I) der sowohl durch die Glimmlampe als auch durch die Leuchte fließt sehr klein.
Gehen wir jetzt um es einfach zu halten von rein ohmschen Wiederständen aus, gelten in der Reihenschaltung folgende Gesetze:
U = R x I
U= UGlimm + ULeuchte
R = RGlimm + RLeuchte
I = IGlimm = ILeuchte
Beispielrechnung:
U = 230V
RGlimm = 150000 Ohm
RLeuchte = 880 Ohm (60W Glühlampe)
U = R x I => I = U / R = 230V / 150880 Ohm = 0,00152A
UGlimm = RGlimm x I = 150000 Ohm x 0,00152A = 228V
ULeuchte = RLeuchte x I = 880 Ohm x 0,00152A = 2V
Nahezu die gesammte Netzspannung liegt somit am der Glimmlampe und bringt diese zum Leuchten, die 2V die an der Leuchte abliegen sind nicht ausreichend um diese zum Leuchten zu bringen.
Wird der Schalter nun betätigt, überbrückt dieser die Glimmlampe, die gesamte Netzspannung liegt an der Leuchte, der Strom (I) steigt und die Leuchte Leuchtet. Die Glimmlampe ist aus.
Ich hoffe, dass diese Erklärung verständlich und ausreichend ist, wenn nicht, bitte kurz melden, dann versuche ich es noch einmal mit einem anderem Ansatz
Leuchtende Grüße