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Lara

Anfänger

  • »Lara« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Registrierungsdatum: 14. Februar 2012

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1

Donnerstag, 23. Februar 2012, 11:33

LVK Leuchte

Hallo,
kann man aus einer LVK Rückschlüsse auf den gesamten abgestrahlten Lichtstrom einer Leuchte ziehen?
Und sind Rückschlüsse auf den LOR (Leuchtenbetriebswirkungsgrad) möglich?

Beiträge: 425

Registrierungsdatum: 24. August 2007

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2

Donnerstag, 23. Februar 2012, 14:19

Aus einer ausgedruckten LVK, die ich so kenne, kann man meist nicht viel ableiten. Höchstens den ungefähren Ausstrahlungswinkel und das Verhältnis zwischen direktem und indirektem Lichtstromanteil. Anders ist es aber wenn die LVK als Datei vorliegt z. B. Eulumdat, daraus geht alles hervor.

Viele Grüße
Franz Maschker
Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir.

Beiträge: 36

Registrierungsdatum: 4. Oktober 2010

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3

Donnerstag, 23. Februar 2012, 18:08

Wie die Daten entstehen

Die Eulumdat Datei dient zur Simulation der Abstrahlung einer Lichtquelle in Lichtplanungsprogrammen wie Dialux und Relux. Allerdings geht sie immer aus einer Messung hervor, die so ihre Messtoleranzen hat. Je nachdem wie feinwinklig aufgelöst eine Messung ist, können mehr oder weniger genau bestimmte Parameter wie UGR, Lichtstrom, Lichtstrom in bestimmten Winkelbereichen usw. daraus berechnet werden. Der Lampenlichtstrom ist in den Dateien meist als Nennlichtstrom angegeben, sprich der typische Lichtstrom einer Lampe bei 25°C Umgebungstemperatur freistrahlend. Dadurch kann eine Leuchte mehr als 100% Leuchtenwirkungsgrad haben, da manche Lampen bei höherer Umgebungstemperatur in der Leuchte mehr Licht abgeben als die Optik manchmal schluckt.

Bei konventionellen Lampen nimmt man immer Lampen, die vorher freistrahlend bei 25°C vermessen wurden und gibt sie dann in die Leuchte. Bei LED-Leuchten ist das viel schwieriger. LEDs brauchen oft einen Kühlkörper und idealerweise wird das Leuchtengehäuse als Kühlkörper genutzt. Ohne Kühlkörper würden LEDs auf vielen Modulen gleich überhitzen. Ein LED Modul ohne Leuchtengehäuse vorab zu vermessen geht also in vielen Fällen eigentlich nur, wenn man Pulsmessungen macht. Dabei vermisst man das Modul in einem kurzen aber definierten Strompuls und nimmt an, dass sich in diesem Zeitintervall zumindest der Lötpunkt der LED nicht dramatisch erhitzt hat. Da dies aber sehr aufwendig ist, messen viele Leuchtenhersteller den Leuchtenwirkungsgrad nicht mehr (setzen ihn gleich 100%) und geben nur noch über den vermeintlichen Lampenlichtstrom den Leuchtenlichtstrom an.

Dabei ist halt immer fraglich, wo innerhalb der Toleranz des LED Lichtstroms von oft +-10% die gemessene Leuchte denn tatsächlich lag?

MillyVanilly

Anfänger

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 18. Oktober 2013

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4

Dienstag, 22. Oktober 2013, 13:34

Kann mir vielleicht jemand verraten was LVK überhaupt bedeutet? Ich hab das jetzt schon mehrere Male gelesen und hab leider keine Ahnung worum es geht. ?(
Danke schonmal!!
Viele Grüße, Luisa

on-light

Administrator

  • »on-light« ist männlich

Beiträge: 761

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Wohnort: Schwegenheim/ Chon Buri

Beruf: Ing.-Elektrotechnik | Lichtplaner | Freier Fachjournalist im DJV

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5

Dienstag, 22. Oktober 2013, 13:45

LVK = Lichtverteilungskurve Info --> pdf Download (Quelle: Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg / Fakultät DMI, Department Medientechnik Labor für Lichttechnik)
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