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Dieter

Anfänger

  • »Dieter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10

Registrierungsdatum: 20. August 2007

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1

Montag, 8. Januar 2001, 10:29

Pflanzenbeleuchtung

>Hallo zusammen,
>eine Frage zum Thema Pflanzenbeleuchtung, ich hoffe hier ist jemand dabei der sich damit auskennt:
>im allgemeinen werden Lampen (mit Lichtmaxima bei ca. 470 und 620nm) zur Pflanzenbeleuchtung verwendet.
>Jetzt gibt's da aber die Spezielle Planta-Lampe (Osram) mit einem breiten Maximum bei 590nm (ich glaube Na-Hochdruck). Meinem bisherigen Verständnis nach ist diese aber für Pflanzen, nicht fürs menschliche Auge bzw. lumen, energetisch ziemlich schlecht. Trotzdem wird sie dafür angeboten. Weiß da jemand von euch näheres darüber?
>Dieter

Jan Weinmann

unregistriert

2

Montag, 8. Januar 2001, 12:38

Re: Pflanzenbeleuchtung

>Hallo Dieter!
>Ich habe leider noch keinen aktuellen Osram-Katalog. Aber deiner Beschreibung nach ist es am ehesten eine der NaDampfHDlampen - ja. Die sind ziemlich effektiv - haben eine recht lange Lebensdauer und einen 'netten' Lichtstrom.
>Für Pflanzen sind Blau und Rot sehr günstige Farben - das Gelb von diesen Lampen hier aber auch. Frag' mich jetzt bitte nicht warum - selbst als Biotechniker muss man das ja nicht wissen, oder? :-)
>Abeber es stimmt - das Spektrum der NaDampfHDlampen ist sehr gut geeignet für die Pflanzenaufzucht.
>Jan

Hannig Michael

unregistriert

3

Dienstag, 9. Januar 2001, 14:15

Re: Pflanzenbeleuchtung

>>Hallo
>Ich habe da ein paar im Einsatz. Man Unterscheidet hier mittlerweile sogar schon die Jahreszeiten die man nachbilden will. Für die Wachstumsphase (und Stecklinge) zieht man Brenner mit höherem Blau Anteil vor. Um einen Herbst oder Fruchtbildung besonders stark anzuregen nimmt man hier dann Brenner die einen höhren gelb Anteil haben. Die Lumenzahl der brenner ist ähnlich aber ihre Wirkung ist wirklich ganz Unterschiedlich. In Deutschland findest du wenig Auswahl da unsere Gärtnereien nicht so stark mit Kunstlichtarbeiten wie die Holländer arbeiten. Diese Lampen gibt es bis weit über 100000 Lumen, was mehr als das Sonnenlicht ist. Nach meinen Erfahrungen kann man Pflanzen auch durchaus unter 200000 Lumen sehr gut pflegen.
>Ich habe nicht ganz verstanden was deine Brennerart für Licht abgibt.
>Gibt sie wircklich nur den Bereich wieder? Denn dann vermute ich bei Osram einen Denkfehler.
>In Quecksilberdampflampen lassen sich auch HPT-I Brenner einsetzen. Diese brenner sind sind ideal für die Wachstumsphase. (Für normale Zuchten von Bonsais oder so soll man sie sogar 1 zu 4 normalen Natriumdampflampen mischen. (selbe Leistung/ nur halt 1 zu 4) Im Mutterraum (Stecklingsraum) kann man auch nur die HTP-I Birne einsetzen. Sehr gute Erfahrungen damit.
>Mfg michael hannig
>Falls du genauere Infos brauchst melde dich irgendwie nochmal. Die Wellenlänge meiner Brenner müßte ich eigentlich auch irgendwo haben (prospekte+ Gebrauchsanweisungen)
>Ist vielleicht keine Standartantwort! Aber vielleicht hilfts doch!

Jan Weinmann

unregistriert

4

Mittwoch, 10. Januar 2001, 00:01

Re: Pflanzenbeleuchtung

>>Ich habe nicht ganz verstanden was deine Brennerart für Licht abgibt.
>>Gibt sie wircklich nur den Bereich wieder? Denn dann vermute ich bei Osram einen Denkfehler.
>Meinst du mich?
>Also die Vialox NAV von Osram gibt hauptsächlich zwischen 550 und 690 nm Licht ab. Die anderen Wellenlängen sind recht gleichmäßig vertreten. Die Lampen sind mit die wirtschaftlichsten und wohl DAS Pflanzenlicht schlechthin - faher auch überall gerne genommen.
>Mit 130.000 Lumen sehe ich hier auf Anhieb die stärkste Osram-NaDampfHDlampe. ("Vialox NAV-T 1000"; 1000 Watt).
>Grüße
> Jan

Dieter

Anfänger

  • »Dieter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10

Registrierungsdatum: 20. August 2007

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5

Mittwoch, 10. Januar 2001, 12:39

Re: Pflanzenbeleuchtung

>>>Ich habe nicht ganz verstanden was deine Brennerart für Licht abgibt.
>>>Gibt sie wircklich nur den Bereich wieder? Denn dann vermute ich bei Osram einen Denkfehler.
>>Also die Vialox NAV von Osram gibt hauptsächlich zwischen 550 und 690 nm Licht ab. Die anderen Wellenlängen sind recht gleichmäßig vertreten. Die Lampen sind mit die wirtschaftlichsten und wohl DAS Pflanzenlicht schlechthin - faher auch überall gerne genommen.
>>Mit 130.000 Lumen sehe ich hier auf Anhieb die stärkste Osram-NaDampfHDlampe. ("Vialox NAV-T 1000"; 1000 Watt).
>Ja, und genau da sehe ich den Denkfehler: Lumen!
>Bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre: HD-Na lampen haben die höchste Effizienz (lumen/Watt) aller Lampen. Aber: die Einheit Lumen ist auf die Empfindlichkeit des menschlichen Auges abgestimmt und das hat bei ca. 590 die maximale Empfindlichkeit D.h. 1 lumen bei 450 nm ist gleich hell wie 1 lumen bei 590 nm. Allerdings "sieht" das die Pflanze doch ganz anders, oder?
>Anders rum: die maximale Effizienz für eine Pflanzleuchte kann ich nicht anhand der lm/W bestimmen.
>Hallo Hannig, ich hätte gern mehr Info dazu, auch was die unterschiedliche Wirkung der verschiedenen "Lichtarten" Frühling, Sommer und Herbst angeht. Gibt's da irgendwo Literatur dazu?
>Gruß Dieter

Jan Weinmann

unregistriert

6

Mittwoch, 10. Januar 2001, 19:28

Lichtempfinden

>>Allerdings "sieht" das die Pflanze doch ganz anders, oder?
>Das ist in der Tat richtig. Doch auch hier 'sieht' jede Pflanze wieder anders... komplizierte Sache! :-)
>
>>Hallo Hannig, ich hätte gern mehr Info dazu, auch was die unterschiedliche Wirkung der verschiedenen "Lichtarten" Frühling, Sommer und Herbst angeht. Gibt's da irgendwo Literatur dazu?
>Such' mal im Internet nach Pflanzenaufzucht mit Kunstlicht. Habe gerade keinen Link parat, aber ich habe gerade sehr viel darüber gelesen.
>Jan

Michael Hannig

unregistriert

7

Donnerstag, 11. Januar 2001, 02:50

Re: Lichtempfinden

>====> Hallo
>>Allerdings "sieht" das die Pflanze doch ganz anders, oder?
>Das ist in der Tat richtig. Doch auch hier 'sieht' jede Pflanze wieder anders... komplizierte Sache! :-)
>===> auf jedenfall.. Aber ich denke man kann doch breitengrad abhängige Behauptungen aufstellen.(natürlich spielen auch noch regionale faktoren eine Rolle(z.B.die Meereshöhe) . Ich denke die Schankungen am Äquator sind eher gering. Aber je weiter man zu den Polen gelangt, spielt das eine immer größere Rolle. Wenn ich richtig Schlußfolgere verlagert sich das Spektrum im Herbst je nach breitengrad im Rot-gelben Bereich. Hier scheint dann im frühjahr ein eher höherer Blauanteil vorzuliegen.
>Hallo Hannig, ich hätte gern mehr Info dazu, auch was die unterschiedliche Wirkung der verschiedenen "Lichtarten" Frühling, Sommer und Herbst angeht. Gibt's da irgendwo Literatur dazu?
>====>Ich kenne selber wenig dazu. Die Prospekt zu meinen Lampen sind äußerst dürftig
>Aber aus meine Erfahrungen kann ich wircklich unterschiede feststellen. Unter einer Philpis SON-T AGRO lassen sich ideal Stecklinge machen. Unter einer Nav-T Super von Osram klappt das nur mit wenigen Arten. In dem Prospekt wird erwähnt das die SON-T AGRO rund dreißig prozent mehr Licht im blauen Spektrum als die Standartlampe SON-T hat.
> Die NAV-T bringt ihre Höchstleistung im rot-gelben Spektrum ..
>In dem Prospekt wird noch eine andere Lampe für die Aufzucht oder zum Mischen empfohlen. Sie heißt 400 HPT-I von Philps und gehört aber in eine ganz andere Amatur. Ich habe so eine Lampe jetzt mit 400 Watt HQI über meinem Aquarium. (ohne Umbau)
>Such' mal im Internet nach Pflanzenaufzucht mit Kunstlicht. Habe gerade keinen Link
>parat, aber ich habe gerade sehr viel darüber gelesen.
>Jan
>====> in Holland macht man da sehr viel damit.
>====>Mfg Michael Hannig

Jan Weinmann

unregistriert

8

Donnerstag, 11. Januar 2001, 12:17

Herbst-Licht :-)

>>Wenn ich richtig Schlußfolgere verlagert sich das Spektrum im Herbst je nach breitengrad im Rot-gelben Bereich. Hier scheint dann im frühjahr ein eher höherer Blauanteil vorzuliegen.
>Das Spektrum des sichtbaren Lichts wird sich kaum verändern, außer, dass es allgemein etwas dunkler wird. Doch der UV-Anteil ist im Durchschnitt im Herbst und Winter geringer, weil Wolken, Sonne scheint weniger usw...
>Darauf ist eher zu achten. Ansonsten geht's immer nur um die Lichtintensität.
>Grüße
>Jan

Hannig Michael

unregistriert

9

Donnerstag, 11. Januar 2001, 14:49

Re: Herbst-Licht :-)

>Hallo
>Ja so ähnlich haben sich da einige auch ausgedrückt. Aber dann kann eine Pflanze ziehmlich allgemein gesehen in ihrer Wachstumsphase besser die Blauen Lichtanteile nutzen. Wewnn die Vegetationsphase abgeschlossen ist benötigen sie anscheinend mehr die rot-gelblichen Anteile.
>Vielleicht liegt das wirklich nur an der Aufnahme des Lichtes, und nicht wie ich vermutet habe an der allgemeinen Farbtemperatur.
>Mfg. Michael Hannig

Dieter

Anfänger

  • »Dieter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 10

Registrierungsdatum: 20. August 2007

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10

Montag, 15. Januar 2001, 17:30

Re: Herbst-Licht :-)

>Hallo
>>Ja so ähnlich haben sich da einige auch ausgedrückt. Aber dann kann eine >Pflanze ziehmlich allgemein gesehen in ihrer Wachstumsphase besser die >Blauen Lichtanteile nutzen. Wewnn die Vegetationsphase abgeschlossen ist >benötigen sie anscheinend mehr die rot-gelblichen Anteile.
>>Vielleicht liegt das wirklich nur an der Aufnahme des Lichtes, und nicht >wie ich vermutet habe an der allgemeinen Farbtemperatur.
>das heiß dann doch, daß ich für Wachstum die "klassische" Version mit blau/rot nehmen muß, aber warum (und damit habe ich die Fragerunde auch gestartet) soll eine Lampe mit minimalem Blauanteil und hohem Gelbanteil für Pflanzen sinnvoll sein?
>Dieter

Hannig Michael

unregistriert

11

Montag, 15. Januar 2001, 20:34

Re: Herbst-Licht :-)

>====>Hallo Dieter
>>das heiß dann doch, daß ich für Wachstum die "klassische" Version mit blau/rot nehmen muß, aber warum (und damit habe ich die Fragerunde auch gestartet) soll eine Lampe mit minimalem Blauanteil und hohem Gelbanteil für Pflanzen sinnvoll sein?
>>Dieter
>===> In meinem Katalog steht auch nicht das der Bedarf von den Blauanteilen sinkt sondern nur das er geich bleibt,aber die Pflanzen in der Fruchtphase dann ihren Bedarf an an rot-gelben Lichtanteilen vergrößern.
>In meinen Katalog spricht man auch von Kombinationen von 4 Lampen a 400 Watt (Natriumdampf) plus 1 lampe Hpt-i/für Blauanteil) Eine kleinere Lösung wird gar nicht angeboten. Es geht halt gleich um Gewächshäuser.
>Mfg Michael Hannig