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Manfred Kunath

unregistriert

1

Freitag, 7. Mai 1999, 23:09

Suche nach dem Buch:

>Ich suche eine ganz bestimmte Fachliteratur:
>" Der v e r s t r o m t e Staat ".
>Inhalt ist unter Anderem die Lebensdauer der Leuchtmittel in
>Abhängigkeit von der Lobby der Industrie. Es handelt sich offenbar um
>eine recht alte Publikation, da sie weder im Buchhandel noch in
>Unibibliotheken zu finden ist. Wer kann mir hier weiterhelfen?
>Herzlichen Dank für Ihr Feedback und Ihren Tip (!)

2

Mittwoch, 12. Mai 1999, 19:35

Re: Suche nach dem Buch:

>Mit dem Buch kann ich leider nicht dienen.
>Aber den Punkt mit der Lobby verstehe ich nicht so ganz. Schließlich geht es um Physik. Und die läßt sich bei Temperaturstrahlern nicht außer Kraft setzen. Sondern nur optimieren (Erschütterungsfestigkeit, Halogenbeimischung bzw. Abstimmung des Gemischs, Erreichen der optimalen Brennertemperatur, Begrenzung des Einschaltstromes etc.)
>Bei HQI oder Niederdruckstrahlern gelten gewiß andere Aspekte.
>So ganz Pauschal behaupte ich mal, daß es gewiß "Umsatzdenken" gibt, aber vielmehr der gute Ruf im Vordergrund steht.
>Beispiel: Erhöhung der Lebensdauer bei Energiesparlampen, also z.B. Dulux EL. Mittlerweile sind diese durch Verwendung eines anderen PTC´s auch für kurze Einschaltdauern geeignet (Intervallfest)
>Oder Halogenniedervoltlampen:
>Da kommt ein Markenprodukt von Osram oder Philips bei Nennspannung auf mindestens 2000 Stunden, Produkte von General Electric sogar auf 3500 Stunden. Wohlgemerkt mindestens, bis auf wenige Frühausfälle.
>Noname-Produkte halten längst nicht so lange.
>Probleme werden aber auch durch die Leuchten bzw. die Fassungen bereitet. Durch eine schlechte Wärmeableitung wird wohl die max. zulässige Sockeltemperatur überschritten.
>Naja, und dann dringt Luft ein durch die Molybdänfolie ...

Manfred Kunath

unregistriert

3

Freitag, 14. Mai 1999, 13:50

RE: Lobby der Industrie / Buch

>Sehr geehrter Frank Helbig,
>vielen Dank für Ihren Eintrag im Forum auf »on-light«. Ich möchte Ihnen zum Thema "Lobby der Industrie" und "Physik" kurz erläutern:
>Inhalt des Buches ist unter anderem die "regulierte"Lebensdauer von Leuchtmitteln. Sicherlich gibt es da physikalische Grenzen die meines Erachtens noch lange nicht ausgereizt sind.
>Es gab bereits Allgebrauchslampen mit fast 10.000 Betriebsstunden. Im Handel üblich sind (bei Markenware) ca. 2.000 Stunden Lebensdauer. Dieses Verhältnis läßt sich auch auf Leuchtstofflampen anwenden. Neuerdings erhält der Endverbraucher auch AGL mit bis zu 5.000 Brennstunden - zu einem höheren Preis. "Fährt die Industrie das Qualitätsniveau erst langsam runter, senkt die Preise und fährt dann das gesamte Niveau (incl. der Kosten) wieder hoch?" Es scheint so !
>Sie werden mir als Automobilhersteller zustimmen können, das es technisch machbar ist, PKW mit 30 Jahren Lebenszeit ohne irgendwelche Korrosion und Motorschäden herzustellen. Allerdings wäre der Kunde nicht bereit, den sehr viel höheren Preis dafür zu zahlen.
>Das Buch, welches ich suche, zeigt nach Aussage eines Lichtplaners deutlich den Einfluß der Industrie auf Mitbewerber und die Qualität der marktüblichen Leuchtmittel auf. Diese Schritte sind nicht erst gestern gelaufen sondern teilweise Jahrzehnte her. "Der Gute Ruf" bleibt davon unberührt weil, der Endverbraucher sich auf die Industrie verläßt.
>Zum Punkt "Niedervolthalogenstrahler": Von der Firma Sylvania gibt es bereits seit einigen Monaten eine Leuchtmittelgruppe "Superia" mit 5.000 Stunden Lebensdauer, verständlicherweise mit höheren Investitionskosten.
>Sicherlich läßt sich die Lebensdauer der Leuchtmittel gerade durch die Verwendung anderer Halbleiter (z.B. Dulux EL) weiter erhöhen, nur sollte man auch den gesamten Betrieb eines Leuchtmittels über eine Brennphase beachten: Es dauert (in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur) immer noch, bis das Leuchtmittel sein volles Lumenpaket erreicht.
>Ich kann Ihnen wirklich nur zustimmen, das es nicht nur die Lampen sondern, auch die entsprechenden Fassungen und Sockel sind, an denen hier weiter entwickelt werden muß. Gerade bei der neuen T5 (16 mm Rohr) Leuchtstofflampe gibt es hier immer noch Probleme mit der Temperatur an den Kontaktstellen.
>Ich bin mir sicher, das die Industrie hier Lösungen finden wird, . . . . . . aber zu welchem Preis für den Endverbraucher . . . . . ?

Frank H.

unregistriert

4

Montag, 17. Mai 1999, 08:15

Re: RE: Lobby der Industrie / Buch

>Hallo Manfred,
>Ihr Einverständnis vorausgesetzt duze ich Sie einfach mal ... falls der lockere Umgangston nicht angebracht ist, komme ich gerne auf das formelle Sie zurück....
>Danke für Deine schnelle Antwort. Was soll ich sagen? Meine Gedanken schwanken zwischen "Stimmt genau" und "Nein".
>Mit Lichttechnik beschäftige ich mich nur zum Hobby. Aus zeitlichen Gründen ist es aber ein wenig eingeschlafen. Obwohl ich in Hannover wohne, war ich seit Jahren nicht mehr auf der Industriemesse bzw. dort bei der Lichttechnik.
>Ja, die Industrie lebt vom Verkauf Ihrer Leuchtmittel. Aber es ist doch der Verbraucher, der sich stets für billigste Produkte entscheidet. Egal ob man im Baumarkt oder bei Conrad-Elektronik die Leute beobachtet. Da werden stets Billigprodukte gekauft. Kaum ein Privatanwender ist bereit, z.B. 20,- DM für eine Hal.NV-Lampe auszugeben. Bei gewerblichen Anwendern gelten sicherlich andere Aspekte. Mir ist nicht klar, mit welchen Kosten gerechnet wird, aber der Faktor Arbeitszeit wirkt sich hier gewiß erheblich aus.
>Von daher natürlich die Akzeptanz bei gewerblichen Kunden, lieber teurere und bessere Produkte zu kaufen, sofern sich hier längere Standzeiten ergeben.
>Der Vergleich mit den 10.000 Stunden Lebensdauer bei Allgebrauchslampen hinkt. Sicher ohne Probleme durch Verringerung der Nennspannung zu erreichen. Aber welche Lichtausbeute ergibt sich denn dann?
>Studio-Halogenlampen kommen bei 3400K auf nur ca. 25 Stunden, aber mit 40 Lumen pro Watt (sorry, genaue Zahlen habe ich nicht im Kopf)
>Gerade auch bei Allgebrauchslampen muß eine hohe Lichtausbeute erstrebenswert sein.
>Obwohl, ... wirtschaftlich waren sie noch nie. Aber im Privatbereich gibt es manchmal kaum Alternativen.
>Ich denke an die kleine Bauform, z.B. Kerzenlampen. - oder eben auch Halogenlampen, die einfach "Mode" sind. Sicher, sie sind unwirtschaftlich, haben aber zumindest eine angenehme Lichtfarbe und gute Farbwiedergabe, was ich von manchen Energiesparlampen nicht behaupten kann.
>Ja, und der Aspekt mit der schlechten Lichtleistung bei kalten Energiesparlampen stimmt! Bei Zimmertemperatur gehts eigentlich noch, aber im Außenbereich... Wirklich schlimm. Aber da steckt eben wohl doch die Physik drin. Nicht umsonst gibt es für Standard-Leuchtstoffröhren wettergeschützte Leuchten.
>Eine zeitlang war ich mal von HQI begeistert, bin ich jetzt aber doch nicht mehr. Zu starker Lichtabfall während der Lebensdauer, manchmal ziemliche Farbortwanderung, etc. Gerade bei größeren Wattagen macht sich auch die Bogenunruhe bemerkbar, naja, ein fetter Dauermagnet hilft, nur verträgt dieser nicht die starke Erwärmung.
>Wegen der Aspekte "Lobby der Industrie":
>Vielleicht gehe ich mit Scheuklappen herum, deswegen würden mich Inhalte des Buchs bestimmt auch interessieren.
>Find ich übrigens ganz toll, daß ich mal jemanden zum Fachsimpeln gefunden habe.
>Viele Grüße
>Frank H.

Manfred Kunath

unregistriert

5

Sonntag, 23. Mai 1999, 14:57

Re: Buch, HQI, NV, . . . Lichttechnik (!)

>Hallo Frank, . . . . für ein "eingeschlafenes Hobby" hast Du aber reichlich Fachwissen. Schön, Dich erneut im Forum zu sehen.
>Vielleicht erlebt Dein Hobby jetzt wieder "Frühlingsgefühle" . . . und wir sehen uns auf der ersten Light & Building 2000 in Frankfurt.
>Sicherlich . . .der Verbraucher wählt gezielt die billigen Lampen, weil man ihn nicht aufgeklärt hat (schlechtere Gasfüllung, weniger wertiger Glühfaden . . . ). Wir als Fachleute sind angehalten, den Kunden dahingehend zu informieren, warum er sich besser für das Qualitätsleuchtmittel entscheiden sollte und somit auch bereit ist, ein paar Mark mehr auf den Counter zu legen. Mal ganz ehrlich . . .auch ich wäre nicht bereit, für ein Niedervoltleuchtmittel 20 DM zu investieren.
>Hier ist meiner Meinung nach der Fachhandel gefragt: Autos werden ja auch nicht ohne Motor (oder ähnlich wichtige Agregate) ausgeliefert . . . zur Erstausrüstung einer Leuchte gehört beim Kauf ein Leuchtmittel, . . . und zwar ein Markenprodukt. Noch mehr Service und Dienstleistung kann eine Leuchtmittelgarantie über . . . sagen wir . . . 3 Jahre sein. Ist innerhalb der Zeit das LM defekt, wird es kostenlos ersetzt. Ich denke, der Verbraucher ist sicherlich bereit, dafür beim Erwerb der Leuchte einen fairen Preis zu zahlen.
>Beim den gewerblichen Kunden sehe ich das anders: Zu den Erstellungskosten einer Beleuchtungsanlage kommen die Unterhaltungskosten hinzu (Instandhaltung, Austausch - da lohnintensiv sollte man auch daran denken). In großen Firmen sitzen leider Einkauf und Werkstatt soweit auseinander (auch "kopfmäßig"), das hier auch bei der Qualität in der Erstausstattung gespart wird - eine schlechtere Gesamtwirtschaftlichkeit der Anlage ist vorprogrammiert. Da bei großen gewerblichen Bauten meist ein Generalunternehmer beauftragt wird, muß die Qualität automatisch durch den Preisdruck auf die Subunternehmer sinken. Hier sind die Ingenieurbüros gefragt, in Ausschreibungen von vorne herein bestimmte Wertigkeiten auszuschreiben.
>Mal zu meinem Intro des ersten Beitrages: Leider habe ich das Buch immer noch nicht erstehen können, . . war schon in Uni-Bibliotheken und gut sortierten Buchläden, . . . sicherlich war bei der Lobby der Industrie keine Nennspannungsreduzierung gemeint (wir haben ja erst vor ein paar Jahren die Netzspannung ERHÖHT).
>Eines steht fest: Im Privatbereich sollte immer das Ambiente im Vordergrund stehen, . . . die Wirtschaftlichkeit spielt hier eine recht untergeordnete Rolle. Somit ist klar, das hier den gängigen Leuchtmitteln wie AGL, HAL NV oder HV der Vorzug gegeben wird. Was hier zählt ist ein warmes Farbspektrum und unkompliziertes Handling (Dimmung, Austausch). Durch die Wahl der richtigen Lichtfarbe (z.B. 31/41 Interna) kann man in bestimmten Räumlichkeiten aber auch Kompaktleuchtstofflampenleuchten einsetzen. Durch die moderne Elektronik entfallen Flackerstart, Flimmern und Brummen.
>Leuchtstofflampen im Außenbereich . . . puh . . . da muss ich durchatmen und erinnere mich noch an eine Versandhalle, in der vor etwas mehr als 15 Jahren die neue T16 statt des damals noch üblichen 65 Watt-Rohres im Außenbereich eingesetzt wurde . . . in kalten Monaten ging fast nichts mehr . . . Ende eines langen Streits war ein kompletter Austausch. Sicherlich hat sich seit dem Vieles getan . . nur würde ich sicherlich noch keine neue T5-Röhre (gerade mal 2-3 Jahre auf dem Markt) im Außenbereich einsetzen wollen. Die sogenannte Schutzart (IPxx - International Protection) für Außenleuchten hat allerdings nichts mit der Physik der Lampen zu tun sondern ist eine internationale Vereinbarung bezüglich des Eindringens von Fremdkörpern und Feuchtigkeit (bzw. Wasser)
>Meine Erfahrungen mit Metalldampflampen (HQI, CDM-T etc.) sind eigentlich positiver Natur. Der Lichtabfall während der Lebensdauer und die unterschiedlichen Lichtfarben aus gleichen Serien sind technisch gelöst (z.B. BLV Vakuumtechnik). Anfordernisse bei zu planenden Anlagen (Farbechtheit, hohe Lichtausbeute) machen diese Leuchtmittel eigentlich unentbehrlich. Gerade in der Industrie mit hohen Hallen und den hohen lichttechnischen Erfordernissen sind diese Leuchtmittel für langen Betrieb prima geeignet. Allerdings frage ich mich, warum sich hier die neue QL Induktionslampe mit 60.000 Stunden Lebensdauer nicht durchsetzt (Farbwiedergabe wie das Super 80-Rohr, flackerfrei und kein stroboskopischer Effekt).
>Frank, . . . das solls für heute gewesen sein, . . . ich freue mich auf Dein Feedback . . und . .wünsche Dir frohe Pfingsten (!)

6

Montag, 24. Mai 1999, 09:55

Re: Buch, HQI, NV, . . . Lichttechnik (!)

>Hallöchen,
>eine ausführliche Antwort folgt die nächsten Tage ...
>Leider kamen die Pfingstgrüße etwas spät ... macht nix, wir sind gerade im Garten beim "schuften". (neuen Mutterboden verteilen).
>Positiver Nebeneffekt: Wir setzen uns gerade dem vollen Spektrum aus (inklusive Infrarot, UV A, UV B und einem Hauch UV C)
>Da kann sogar Osram mit der Lichtfarbe 72 nicht mithalten.
>Nur kurz zur Netzspannungserhöhung: Wurde bereits vor vielen Jahren angekündigt. Die Hersteller haben sich bereits darauf eingestellt. Während früher auf ALG noch stand: 220-230 V steht heute 230-240 V. Bereits seit paar Jahren. (ist mein persönlicher Eindruck, obwohl ich auch nicht so genau darauf geachtet habe; ist mir nur so aufgefallen - kann mich auch täuschen)

7

Dienstag, 25. Mai 1999, 09:25

Re: Viele Themen auf einmal

>Hallo Manfred, hallo liebe Leserinnen und Leser,
>so viele Themen auf einmal. Da fällt es schwer, den roten Faden zu finden.
>Ich fange mal einfach an.
>Schutzart IP und temperaturgeschützte Leuchten:
>Leider beschäftige ich mich nur nebenbei mit Lichttechnik und bin folglich in diesem Punkt "schlecht organisiert". An den Hersteller kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern. Aber ich meine, schon mal Leuchten mit doppelwandigem Plexiglas gesehen zu haben, also eine Art Isolierglas. Hierdurch können Leuchtstoffröhren leichter ihre Betriebstemperatur erreichen, was gerade im Außenbereich sinnvoll ist. (so im Hinterkopf denke ich gerade an den Hersteller Norka, kann mich aber auch täuschen).
>Farbtemperatur:
>Ja, es stimmt. Im Wohnbereich sind 2700K bis 3300K ganz angenehm. Trotzdem erreicht z.B. Lichtfarbe 31 bzw. 41 nur die Note 1B bei der Farbwiedergabe.
>Merkwürdig, wie das Auge reagiert: Bei kleinem Lichtstrom bevorzugt man wärmere Töne, bei größerer Helligkeit jedoch höhere Farbtemperaturen. So ein Interna-Farbton bei großer Helligkeit hat einen unangenehmen Gelbstich. Wie angenehm sieht doch Tageslichtweiß aus; vorausgesetzt es ist hell genug. Bei zu kleinem Lichtstrom wirkt es unangenehm kalt.
>Schade, daß es keine Kompaktleuchtstofflampen (z.B. Dulux EL) in Lichtfarbe 12 gibt. (Sicher, Dulux L steht im Katalog, nur wenn man als Endverbraucher so etwas kaufen wil, gibt es nur lange Gesichter)
>Leider gibt es bei der Kombination einer Leuchtstoffröhre (z.B. Tageslicht) mit kleineren Lampen wie z.B. einer Dulux EL unangenehmes Zwielicht)
>Wirtschaftlichkeit:
>Na, hoffentlich hört das kein "Grüner". Die Wirtschaftlichkeit im Heimbereich spielt schon eine Rolle. Da gehören solche Energiefresser nicht hin. (ja, ich setze sie selber ein - wg. der Bauform gibt es manchmal keine Alternative)
>Nicht zu vergessen: Die meisten Energiekosten entstehen durch die Erzeugung von Wärme und Kälte. Also allen voran die Heizung etc.
>Austauschintervall etc:
>Stimmt. Gerade im gewerblichen Bereich notwendig. In einer 20m hohen Halle das Leuchtmittel zu wechseln und den Reflektor zu reinigen kann teuer sein.
>Hier ist wirklich das Ingenieurbüro gefragt - doch leider kommt der Kontakt nicht von alleine zustande. Also wird wie gehabt ausgeschrieben und manchmal Äpfel mit Birnen verglichen.
>Lebensdauer:
>30 Jahre Lebensdauer für ein Kfz ist nicht möglich. Sicher, wenn es im Wohnzimmer steht. Aber beim Einsatz auf der Straße auf gar keinen Fall.
>(Rollsplit > Lackschäden > Rost; Kabel/Gummiummantelung > Versprödung, Marderbisse, wird rissig; Kunststoff > Weichmacher tritt aus etc.)
>Entscheidend sind hier große Temperaturschwankungen, Oxidation (Streusalz, Feuchtigkeit etc.)
>Bei Leuchtmitteln sieht es doch so ähnlich aus. Man denke mal an Metalldampf-Studioscheinwerfer. Da ist der Lichtstrom und die Temperaturbelastung so groß, daß das Quarzglas "versandet".
>Fast könnte man meinen, ich stelle mich auf die Seite der Hersteller. So ist es ganz bestimmt nicht. Aber ich kann zur Zeit noch nicht Deine Gedanken bzw. die des Autors nachvollziehen. Es ist eben Physik. Da nutzen die Füllgase zwar schon erheblich, was z.B. den Wegfall der Kolbenschwärzung betrifft. Aber leider werden die Wolfram-Atome nicht gleichmäßig auf die Wendel zurückgebracht, so daß die Lebensdauer eben doch begrenzt ist. Wenn ein so "verbrauchter" Draht hart eingeschaltet wird, ist eben End-of-Life. Zum Glück schalten elektronische Trafos sanfter ein.
>QL-Induktionslampe: Habe leider keine technischen Daten vorliegen, aber insgesamt erscheint sie mir von der Bauform her zu groß für den zur Verfügung stehenden Lichtstrom. Hast Du mit diesem Leuchtmittel Erfahrung? Bei Induktion denke ich auch immer an statische Aufladung und die unangenehme Eigenschaft, Staub anzuziehen > höhere Verschmutzung.
>Aber wieso wird sie nicht eingesetzt? Da gibt es ein altes Sprichwort: <>
>Es ist eben keiner bereit, daß Risiko zu übernehmen.
>Messe in Frankfurt:
>Wann ist denn die Messe?
>Ich werde wohl voraussichtlich nicht daran teilnehmen - weil:
>.... jetzt kommen die Ausreden. ... die Zeit ...
>Eine Frage noch:
>Leider habe ich keinen BLV-Katalog vorliegen. Mich interessiert die Hal.NV mit 4100K. Wie wird denn diese hohe Farbtemp. erreicht? Infrarotreflektierende Außenbeschichtung oder dichroitischer Filter oder ...?
>Viele Grüße
>Frank

Manfred

unregistriert

8

Donnerstag, 27. Mai 1999, 23:47

Re: Viele Themen auf einmal - Stimmt

>Hallo Frank, . . . jaja, . .es ist schnell sehr viel geworden - lass uns mal ins Detail gehen, peu a peu . . .Die QL-Lampe hat eine etwas größere Bauform, . .aber . .in deren Anwendung in einer Hallenleuchte sollte sie größenmäßig kein Problem darstellen. Sicherlich ist das Sprichwort - wie so oft - anwendbar. Entscheidender ist aber denke ich der komplette Tausch bei Lampenwechsel (incl. VG). Leider habe ich keine Erfahrung mit diesem Leuchtmittel. Die statische Aufladung ist sicherlich vernachlässigbar, da die entsprechenden Leuchten bestimmt eine Schutzscheibe (bruchsicheres Glas) vor dem Reflektor haben.
>Die Light & Building ist vom 19. - 23. März in Frankfurt, . . na, bist Du denn schon soweit bis dahin "verbucht"? Ich hoffe, das möglichst viele Hersteller Ihr Budget nicht nur in einen neuen Messestand sondern auch in viele interessante und technische Neuerungen investieren.
>Diesbezüglich hat mich die Hannovermesse 1999 wirklich enttäuscht . . wäre da nicht z.B. die neue "WHITE STAR" . . das neue Leuchtmittel mit 4200 K (sorry, ich muss mich korrigieren - nicht 4100 K) von BLV. Die Farbtemperatur wird durch - Du hast Recht - eine dichroitische Schutzscheibe erzeugt. Der Nebeneffekt einer gelblichen Strahlung nach hinten wird je nach Kunde als positiv oder negativ empfunden. Die Lebensdauer liegt bei ca. 4.000 Betriebsstunden. Der Preis ist etwas höher als von üblichen NV-Reflektorleuchtmitteln gewohnt. Solltest Du noch mehr technische Infos benötigen sende ich Dir gerne die Datenblätter (Fax oder Post).
>Interessant im Zusammenhang mit der Wartung von Beleuchtungsanlagen - gerade in der Industrie - sind sicherlich die Wartungskosten. In sehr schöner und nachvollziehbarer Bericht in dieser Sache ist in der neuen LICHT vom Pflaum-Verlag abgedruckt - Gruppenauswechselzyklen anhand verschiedener Leuchtmittel - Unterschied zwischen Warmstart-EVG - (15.600 h) und Kaltstart-EVG (9.700 h) - das ist gewaltig. Diesen Bericht sende ich Dir natürlich auch gerne bei Interesse zu.
>Zum heutigen Schluß - jeder Vergleich hinkt und meine Wahl auf das 30-jährige Auto sicherlich auch - Nur ein Beispiel (vielleicht etwas besser weil kein Eingriff von Außen stattfindet): Die mathematisch aufzeigbare und physikalisch nachvollziehbare funktionale Abhängigkeit der Lebensdauer von Halbleiterbauelementen zur Betriebstemperatur ist bekannt. Endstufen in Stereo-Anlagen "sterben irgendwann mal den Hitzetod", weil die Transistoren oder Leistungs-IC`s versagen. Bestes Beispiel dagegen: Meine fast 20-jährige (und damals sündhaft teure) High-End-Anlage (DC) hat ein sogenanntes Head-Pipe System, welches durch ein Kühlsystem (je nach Temperatur schneller zirkulierendes Gas) die Temperatur von den Transistoren wegnimmt und an die Oberfläche abgibt - quasi eine automatische "Wartung". Ohne positive Eingriffe auf das Material kann die Lebensdauer sicherlich nicht erhöht werden - Wachsamkeit gehört ebenso dazu - Vorraussetzung: Die Industrie schafft zumindest bei der "Geburt" die notwendigen Vorkehrungen (Qualität) . . . . .
> . .*snip* . . was die Suche nach einem Buch doch alles auslösen kann . .wunderbar (!)
>Beste Grüße und auf bald im Forum . . . . Manfred

9

Freitag, 28. Mai 1999, 10:27

...

>Hi,
>die Unterlagen zum Kalt/Warmstart und zum 4200K-Leuchtmittel interessieren mich. Meine Adresse schicke ich Dir per Emaille.
>wg. der Messe: Ach so, nächstes Jahr erst. Ja, da läßt sich bestimmt was einrichten. Ich finde die Messen in Frankfurt immer recht interessant.
>Halbleiter: Ja, Kühlung hilft. Obwohl gerade bei Endstufen im Heimbereich (die also bei überwiegend kleiner Abhörlautstärke betrieben werden) ein kräftiger Ruhestrom dazugehört. (wg. dieser Kennlinienkrümmung und Übernahmeverzerrung). Gerade MOSFETs brauchen "ein bisserl mehr". Obwohl Leistungstransistoren auch auf Dauer einiges vertragen, anders als Mikrochips mit Strukturbreiten von wenigen Micrometern. Hier sind hübsche Effekte sichtbar. Teilweise werden die Leiterbahnen sogar dünner durch den "Abwanderungseffekt" .... ist schon toll was es nicht alles gibt.
>Trotzalledem: Flüssig- bzw. Gasgekühlt hört sich verdammt gut an. Betreibst Du die Endstufe im A-Betrieb?
>(... und schon wieder ein anderes Thema)
>Macht aber nichts, so kommt etwas leben ins Forum.
>Ach ja, bei Flüssigkühlung denke ich immer an Heliumbrenner zum >pumpen< von Lasern.

Manfred

unregistriert

10

Samstag, 29. Mai 1999, 02:00

Re: MOSFETs, DIN 45500 und . .LICHT !!

Hallo;-)) . . . . . Frank, Deine Adresse habe ich via eMail erhalten und werde Dir in den nächsten Tagen die Unterlagen zukommen lassen - Wäre prima, wenn wir uns in Frankfurt zu einem Fachplausch treffen könnten - Uwe wird sicherlich auch da sein.


Nun gut, . .durch meine Vergleiche hab ich neue Themen aufgefahren . .und . .sicherlich ist die allgemeine Elektrotechnik/ Elektronik auch ein interessantes "Ding". Die Endstufe läuft im Class-A-Betrieb und liefert mir bei nur 0,1 bis 1 Watt (absolutes Maximum für den natürlichen Hörgenuss) über die prima QUADRAL AMUN (die ältere Version mit dem Bändchen-Hochtöner) ein sattes und vor Allem natürliches (ein Klavier produziert im unverstärktem "Life-Betrieb" ca. 6 Watt) Klangerlebnis (kann ich gut nachvollziehen, da ich gerne Vladimir Horowitz life in Moscow höre - ich habe mal ein paar Jahre Klavierunterricht genossen und weiß, wie der Anschlag über eine gute HiFi-Anlage rüberkommen muss). Peak übrigens 1000 Watt (digital gemessen) - Röhre "watt" kannst mehr !! . . erinnert mich an meinen Traum mal ne gute Burmester-Anlage zu erstehen - aber da fehlt es wohl am "Handschuh", . .Puristen wissen was ich meine !


Ich packe mich jetzt mal ab, . . . die kommenden kulturellen Ereignisse in Stuttgart werfen nicht nur verkehrstechnisch Ihre Schatten voraus .. die Stones sind da, . der VfB kämpft gegen den Abstieg, . auf dem Schloßplatz ist ein riesen Markt, . . .Frank, . . . ich sag einfach mal "Dir ein sonniges und einleuchtendes Wochenende" . .und . .bisdemnext





Uwe Nassois

unregistriert

11

Dienstag, 1. Juni 1999, 01:14

Re: Viele Themen auf einmal - Stimmt

>Ja, echt viele Themen auf einmal.

Manfred

unregistriert

12

Dienstag, 1. Juni 1999, 01:40

Re: Viele Themen auf einmal - Stimmt

Hallo lieber Uwe,

. . . ja(!), . . Du hast Recht, . .es sind zuviele Themen, . . aber . . je mehr, um so breiter gefächert die Interessenten und Beiträge im Forum, . . und natürlich auch die Feedbacks.


Was machen eigentlich die Unterlagen in Sachen "Cambio"?



Da Dirk als gestandener Vater (he is very proud) das Buch über Farben heute geordert hat brauche ich mich da nicht mehr bemühen!


13

Dienstag, 1. Juni 1999, 08:02

Re: MOSFETs, DIN 45500 und . .LICHT !!

>wg. Elektronik, HiFi etc. sollte man vielleicht ein eigenes Forum eröffnen. Wäre bestimmt interessant. Aber andererseits: Wer würde schon mitmachen? Leider ist es in diesem Forum hier auch noch recht ruhig.
>Bei dem derzeitigen Parsimony-Trouble halte ich mich da lieber raus.
>( http://f1.parsimony.net/forum1 )
>Tja, Class A oder nicht. Jetzt bei der Sommerhitze mag ich nicht dran denken. Aber wieso schafft Deine Endstufe 1000 W Peak?
>Mit der Effektivleistung hast Du recht. Guten Wirkungsgrad der Speaker vorausgesetzt, reichen 1 Watt völlig. (aber eben auch nur bei Betrachtung der Effektivleistung). Wenn es um die Verarbeitung von Peaks geht, sind schon größere Leistungen erforderlich.
>a) Orchester im Forte Fortissimo
>b) moderne Tanzmusik, z.B. Techno
>Hier ist im Tieftonbereich soviel Energie erforderlich, ... echt heftig
>Zum Glück wird aber stark komprimiert, so daß die Pegelanzeige immer bei 0 dB steht :-)))
>Tja, und bei der Röhre, da scheiden sich die Geister
>... Triode, Pentode, ... Verzerrung (k2) ist gut ... ist es nicht...
>da könnte man endlos diskutieren

Budda

Anfänger

Beiträge: 1

Registrierungsdatum: 20. August 2007

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14

Donnerstag, 2. November 2000, 19:18

Hier scheinen Fachmänner zu reden, desahlb ein Frage....

>Hallo,
>ich schreibe eine kleine Arbeit über Lichtplanung im Betrieb. Leider ist mir dieses Themengebiet sehr fremd. Vielleicht könnte mir jemand ein paar kleine Hilfen zukommen lassen, zB. durch Nennung von Buchtiteln, Homepages zu dem Thema oder grundsätzlicher, bei diesem Thema zu beachtenden Regeln.
>1000 Dank im voraus und bitte die Antwort an meine EMailadresse !!!1

Manfred Kunath

unregistriert

15

Donnerstag, 2. November 2000, 23:26

Hier &quot;reden&quot; Fachmänner, deshalb . . . .

>Hallo Herr Burkard,

über Themen zu schreiben die einem fremd sind und sich die Info rein aus Fachliteratur zu beziehen halte ich für sehr bedenklich. Fachwissen, gepaart mit beruflicher Erfahrung sind die Eckpfeiler für Publikationen im entsprechenden Fachbereich. Fachartikel zu lesen, sie kritisch zu hinterfragen und den Konsens auf eigene Artikel anzuwenden ist legitim. Tipps zu Literatur finden Sie im Forum inzwischen öfters . . . und auch Anregungen im Bereich Beleuchtungsplanung in Betriebsstätten. Tipp: Forum komplett downloaden [zip-file] und offline lesen . . . Manfred Kunath


16

Sonntag, 5. November 2000, 01:44

Re: Hier scheinen Fachmänner zu reden, desahlb ein Frage....

>Sehr geehrter Herr Burkhard,
>ich kann Herrn Kunath nur zustimmen. Wieso möchten (oder sollen) sie über ein Thema schreiben, von dem Sie keine Kenntnisse haben. Erst die Erfahrung mit dieser Materie versetzt sie in die Lage, darüber zu schreiben. Leider findet man immer wieder Autoren, die eine Lampe von einer Leuchte nicht unterscheiden können. Warum meinen immer noch so viele, sie könnten über "das bisschen Beleuchtung" auch etwas schreiben.
>Ich denke, es gehört noch etwas mehr dazu als nur der gute Wille.
>Gruss
>unima