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Thomas Tress

Anfänger

  • »Thomas Tress« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 20. August 2007

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1

Dienstag, 2. November 1999, 14:12

software und zubehör im allgemeinen



>guten tag an alle !
>erstmal ein dickes lob an den webmaster ! ihre seiten sind informativ und interessant gleichermassen. eine echte bereicherung fürs netz :)
>zu meinem problem :
>ich (wir) sind verarbeiter von spanndecken. im zuge des einbaus werden auch halogenstrahler zur ausleuchtung der räumlichkeiten eingesetzt. mein problem ist es, innerhalb der lichtplanung vorherzusagen, wieviel strahler benötigt werden, um die klassichen leuchten (glühbirnen i.d.r.) effektiv zu ersetzen. klar ist, das die halo einen anderen lichtwinkel hat und somit niemals den streueffekt einer glühbirne gleichzustellen ist.
>nach anfänglichen problemen haben wir die sache zwar mittlerweile ganz gut in den griff bekommen (erfahrung prägt:), jedoch kommt es bei aussergewöhnlich geschnittenen räumlichkeiten naturgemäß wieder zu den alten problemen.
>ich bin auf der suche nach einem (günstigen bis kostenlosen) programm, in dem man z.b. die wände grob einzeichnet, die position der strahler eingiebt sowie das verwendete leuchtmittel und als ergebnis eine simulation der ausleuchtung erhält.
>oder anders, falls es soetwas für wenig geld nicht gibt : gibt es tabellen, anhand derer man errechnen kann, wie gross der lichtkegeldurchmesser und die lichtstärke in einer bestimmten entfernung von der leuchte sind ?
>sprich, leuchtmittel 50W, deckenhöhe 2,50 m, macht gleich einen kegeldurchmesser von 40cm, mit helligkeitsgrad X.
>:-)
>nicht einfach ? für mich nicht. für gestandene lichtexperten wahrscheinlich.
>naja, denn harre ich der dinge die da kommen und hoffe hier keine dämliche frage gestellt zu haben :-)
>viel erfolg noch mit dem forum !
>schöne grüsse aus Gelsenkirchen sendet
>thomas tress

Manfred Kunath

unregistriert

2

Dienstag, 2. November 1999, 21:37

Re: software und zubehör im allgemeinen

>Hallo Herr Tress, . . .
>herzlichen Dank für Ihr Lob. Das tut gut, zumal außer solch netten Zusprüchen »on-light« rein privat, in der Freizeit und ohne finanzielles Interesse arbeitet (neben dem eigentlichen Job als Lichtplaner).
>Ihr "Problem" ist mir aus früherer, jahrelanger Erfahrung als Elektroplaner und Bauleiter eines norddeutschen Ingenieurbüros bekannt und ich möchte hier auch keine allgemeingültige Aussage treffen, denn es sind wesentlich mehr Faktoren für ein Beleuchtungsergebnis bestimmend wie nur die reine Raumhöhe und Wattage des Leuchtmittels. Die Reflektionswerte der Wände, Decken und des Bodens, Hochvolt- (hier gibt es das neue Highspot Leuchtmittel von Sylvania mit 50 oder 75 W, Bajonett-Sockel GU10 bzw. GZ 10 - Vorteil: kein Trafo) oder Niedervoltleuchtmittel, Ausstrahlwinkel dieser, Einrichtung (hell oder dunkel), Art des Reflektors (bei Niedervoltstiftsockellampen), usw. . . . .
>Sicherlich ist es das Bestreben Ihrer Firma, VOR dem Gießen der Betondecke bereits alle Montagepunkte für Einbaustrahler festgelegt zu haben, um entsprechend die Armierung statisch auslegen zu können. Mit stehen immer die "Haare zu Berge", wenn ich Elektrofirmen sehe, die fertige Decken stundenlang mit einer Hilti bearbeiten, bis der Statiker die Aktion stoppt, nur weil die Planung nicht rechtzeitig getätigt wurde (siehe mein Profitip Nr. 1 - auch zum Download).
>Übrigens kann man den Streueffekt durch Zubehörteile wie abgesetzte Diffusorscheiben erreichen und bekommt dadurch auch eine aufgehellte Decke (reines Strahlerlicht nach unten macht die Decke "drückend dunkel").
>Nun mal zum Kern Ihrer Frage: ein gutes Beleuchtungsberechnungsprogramm bekommen Sie KOSTENLOS beim DIAL (Linktipp unter »on-light« »Software«). Es ist ein offenes Programm, d.h. es kann mit vielen Hersteller im sogenannten Eulumdat-Format arbeiten. Viele Hersteller geben Ihnen sicherlich gerne die erforderlichen Daten. Hersteller, die nicht dem DIAL angeschlossen sind haben meist eigene gute Lichtberechnungsprogramme. Ich arbeite hier sehr gerne mit dem LUXART von Artemide und dem Programm RELUX der Relux Informatik AG.
>Tabellen und Grafiken für Lichtkegeldurchmesser und resultierenes Beleuchtungsstärkeniveau gibt es bei einigen Herstellern spezifisch zur entsprechenden Leuchte in den aktuellen Katalogen (z.B. Iguzzini, Wila, . . .)
>Sprechen Sie mich doch einfach mal ganz zwanglos tagsüber im Büro LICHTPROJECT in Stuttgart unter 0711-292938 an. Ich in mir sicher, das ich Ihnen noch den ein oder anderen wertvollen Tipp geben kann.
>Beste Grüße nach Gelsenkirchen
>Manfred Kunath

Thomas Tress

Anfänger

  • »Thomas Tress« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 20. August 2007

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3

Donnerstag, 4. November 1999, 14:18

Re: software und zubehör im allgemeinen

Hallo Herr Kunath,


recht herzlichen dank für ihre prompte antwort.


ich glaube, ich habe etwas vergessen zu erwähnen (wollte ja nicht ausschweifen).

wir beschäftigen uns nicht mit beton-spanndecken, sondern liefern und montieren

als fachbetrieb plameco spanndecken. diese sind -wie bei anderen herstellern[barissol, newMat,extenzo...]- aus kunststoff. um genau zu sein, es handelt sich hierbei um eine sehr dünne folie, die in einen voher gesetzten rahmen unter zusatz von wärme eingespannt wird. im vergleich zur konkurrenz ist unsere deckenfolie jedoch doppelt so dick, im lack wie auch im matt bereich. was als effekt zur folge hat, daß unsere folie weniger anfällig gegen mechanische einflüsse, sowie gegen wärme ist. zwar erschwert das die montage (das material wird per hand straff gezogen!), aber erleichtert z.b. den einbau von leuchten, da wir in der lage sind, kreisrunde löcher in das gespannte material zu schneiden, ohne daß es reisst. das kann die liebe konkurrenz nicht. diese verwendet kleberinge zur lochverstärkung.


ein problem beim einbau der leuchten ist u.a. die wärmeentwicklung. mittlerweile setzen wir leuchtmittel der firma blv (reflekto silber,) ein, da hierbei lt. herstellerangaben 80% der wärme nach unten geleitet wird. dies wird immer wichtiger, weil der größte teil der kunden eh schon schwer zu überreden ist, die decke (je nach leuchtmittel) um ca. 4,5 - 6 cm abzusenken. dabei ist der stauraum über unserer gespannten decke meist knapp bemessen und die folgende wärmeentwicklung beim einsatz von einbaustrahler ernorm hoch.


als strahler verwenden wir handelsübliche halo-einbauringe, meist aus metall-druckguss.


als weiteres problem kommt die schattenbildung oberhalb der folie hinzu, wenn das leuchtmittel nicht "lichtdicht" ist. die reflekto ist farbig lackiert und somit "nach oben hin lichtdicht". wichtig, weil sonst die decke auch von oben herab angestrahlt wird und so unerwünschte schattenbildungen (montageplatte der leuchten) hervorruft.


o.g. probleme haben wir im laufe der zeit schon ganz gut in den griff bekommen. nur eben die mit der ausleuchtung nicht. klar, erfahrtungswerte fliessen in die planung mit ein, jedoch "sieht" man das ergebnis erst wenn die decke fertig ist. und dann ist an der beleuchtung, ausser wattage, nichts mehr zu ändern, da ja zum einen für die eingebauten strahler löcher in die folie geschnitten wurden und zum anderen der einbau von weiteren, zusätzlichen leuchten die erforderliche unterkonstruktion und elektrische verkabelung fehlt.

vergleichbar ist das problem sicherlich mit einer holzdecke. einmal eingebaut und gesägt steht man erstmal da. nur, bei holz hat man die möglichkeit mal eben ein paar paneelbretter herauszunehmen und die beleuchtung zu erweitern. bei der folie geht das nicht.


nun gut, bislang haben wir uns so durchs leben gewurschtelt. in der regel auch immer zur zufriedenheit des kunden. aber meiner persönlichen meinung nach, hätts bei dem einen oder anderen doch ein wenig heller sein können. daher die suche nach einer einfachen, geeigneten software um eine beleuchtung annähernd simulieren zu können.

hierzu habe ich mir vorgestern einmal die software "dialux" heruntergeladen. an sich kein schlechtes programm (testversion, wissen sie was diese als vollvers. kostet ?)

jetzt muss ich nur noch ein wenig experimentieren, ob ich es für meine wünsche einsetzen kann.

problem bei den schnittstellen wird sein, daß wir keine komplettleuchten einkaufen, sondern eben leuchtmittel und strahler seperat. man müste also einen hersteller finden, der die daten von "einfachen" halo strahlern liefern kann. ob denn nun von blv, osram oder phillips...ein leuchtmittel ist und bleibt doch 20W, oder ? ich denke, das der reflektor nicht DIE tragende rolle spielt. und absolut reale werte können aufgrund der unbestimmten umgebungsverhältnisse (fensteröffnungen, reflektionsfähigkeit der möbel und decke) eh nicht bei herauskommen. nur so annähernd reicht mir ja schon aus.




so, nun hab ich wohl den rahmen schon fast gesprengt :)


der tip mit den diffusorscheiben ist natürlich klasse. logisch, wenn die decke erhellt ist, siehts gleich viel heller aus :) auf solch einfache dinge kommt man meist erst spät oder gar nicht. eben betriebsblind :) ...nur noch die passende, kostengünstige leuchte finden.


so, nun aber schluß für heute.


viele grüsse aus gelsenkirchen sendet

Thomas Tress

megaDEC GmbH

ps.: danke für ihr angebot, sie einmal anrufen zu dürfen. aber vor der erklärung, was wir eigentlich verarbeiten, wollte ich dies nicht nutzen.


Manfred Kunath

unregistriert

4

Donnerstag, 4. November 1999, 20:58

Re: software und zubehör im allgemeinen

Hallo Herr Tress,


da ich Ihre Homepage nicht angesurft hatte wußte ich auch nichts von der Andersartigkeit der Decke . . . okay, die Probleme sind verstanden !


Sicherlich spielt die Abhängehöhe eine wichtige Rolle. 45 Millimeter halte ich für kaum realisierbar, weil das Leuchtmittel selber schon fast so hoch ist. Dazu kommt noch die Fassung. Hier entsteht auch die höchste Temperatur (bis 350 C°). Wenn hier die Wärme durch einige Zentimeter Luft nicht abgeführt wird "stirbt" das Leuchtmittel garantiert früher den Hitzetod. Was machen Sie, wenn die Unterdecke aus leicht brennbaren Materialien besteht? Grundsätzlich dürfen hier nur Reflekto-Leuchtmittel eingesetzt werden (BLV ist mir bekannt) . . . nicht die sogenannten Cool-Beams (Kaltlichtreflektor), die einen Teil der Wärme (und auch noch Licht) nach hinten hin abgeben (bei bestimmten Aufbau- und Pendelleuchten ist das allerdings erwünscht.


Warum haben Sie die DIAL-Version denn runtergeladen ? . . . Sie können die Vollversion doch UMSONST beim DIAL in Lüdenscheid bestellen !


So ganz stimmt das mit der Gleichung 20W = 20W nicht. Es gibt inzwischen ein paar Hersteller, die z.B. aus einer 35W Lampe fast die Lichtleistung einer 50W Lampe herausholen (gute Lösung bei begrenzter Trafoleistung).


Ich habe mir die Projektphotos auf Ihrer Homepage einmal angesehen, . . . Sie arbeiten ausschließlich mit Niedervoltstrahlern . . und . . die Decken sind relativ dunkel (wenn nicht andere Lichtquellen noch im Raum sind). Was ist, wenn Ihr Kunde z.B. im Bereich von Bildschirmarbeitspläzen Kompaktleuchtstofflampendownlights mit BAP-Raster eingebaut haben möchte? Schafft das die Folie (Gewicht/ Einbaudurchmesser) ? Vielleicht schicken Sie mir mal ein kleines Muster Ihrer Folie, damit ich mir eine Vorstellung über die Stärke machen kann.

Ich bin mir sicher, das ich Ihnen ein paar Hersteller preiswerter Einbaustrahler mit minimalen Einbautiefen und Diffusorscheibe nennen kann.


Beste Grüße.

Manfred Kunath