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Uwe Nassois

unregistriert

1

Donnerstag, 27. Mai 1999, 04:43

QL und Lichtfarbe Interna

Hallo Frank, Hallo Manfred !


Ihr seid ja echt aktiv. Da misch ich mich doch gerne ein.


Der Grund, warum die QL so selten eingesetzt wird ist so einfach wie stupide. Die Lebensdauer des Leuchtmittels überschreitet die Job-Lebensdauer des durchschnittlichen Entscheiders in der Industrie (Neubau, Sanierung, usw.). Dieser mag sich deshalb lieber durch geringe Baukosten profilieren.


Das die Interna nur bei geringer Beleuchtungsstärke angenehm ist, lieber Frank, hat mit der Evolution zu tun.

Warme Lichtfarbe = Dunkle Höhle mit Lagerfeuer und Mammutkeule.

Kalte Lichtfarbe = Sonne, viel, viel Licht


Hält ein Auto wirklich keine 30 Jahre mehr ?


Erleuchtende Grüße

Uwe




2

Donnerstag, 27. Mai 1999, 09:30

Re: QL und Lichtfarbe Interna

>Hallöchen, interessante Aspekte. Hätte ich nicht gedacht, daß die Wurzeln so tief in der Vergangenheit liegen. (wg. der Evolution)
>wg. der Lebensdauer von 30 Jahren: Ja, ich bleibe dabei. Egal ob Kfz oder ein anderer Gebrauchsgegenstand (also z.B. auch Haus, Gartenzaun, ....).
>Ohne Instandhaltung, Sanierung, .... ist eine so lange Lebensdauer nicht erreichbar. (wohlgemerkt bei Einflüssen wie Klima, Sonne)
>Obwohl es einige Nutzfahrzeuge gibt, die in der Tat so lange halten. Man schaue sich z.B. mal den Fuhrpark bei der Bundeswehr an. Es darf nur nicht vergessen werden, daß hier eine ständige Pflege/Austausch von Teilen erfolgt. - ist aber nur mein persönlicher Eindruck -

Manfred

unregistriert

3

Donnerstag, 27. Mai 1999, 23:41

Re: QL und Lichtfarbe Interna

Hallo lieber Uwe, . . . schön, das Du mal wieder bei »on-light« reinschaust. Puh, . . da hast Du aber in die Interna der großen Konzerne kräftig eingemischt, . . . QL-Leuchtmittel halten im Schnitt 60.000h, . .und . .sollten eigentlich in Räumen/ Hallen mit langer Brenndauer eingesetzt werden, in denen u.a. ein Lampentausch schwer bzw. erschwert ist. Wenn ich von einer mittleren Brenndauer von 12 Stunden am Tag (den durchgehenden - durchaus in der Praxis vorkommenden - Betrieb 24 h mal ganz abgesehen) ausgehe dann bleiben bei durchschnittlich 280 Arbeitstagen 17.8 Jahre - das Extrem, ständig "on-light" bedeutet gerade mal 6.8 Jahre. Gibst Du einem guten Entscheider ein nur so kurzes Betriebsleben ;-)) ? . . ich denke, es liegt vor allem daran, das sowohl Leuchtmittel als auch das Vorschaltgerät gewechselt werden muss . . ich denke, DAS macht die Entscheidung so schwierig.

Auch ich bin überrascht über die nachhaltigen Einflüsse der Evolution in Sachen Licht . . . .

Keine Angst Uwe, um Deinen neuen Passat . . .der hält doch wacker 30 Jahre ;-))

Was machen denn die Unterlagen in Sachen Cambio? Bevor ich keine Printmedien und/ der Disk habe kann ich nicht das Java-Applet schreiben, um Einstellmöglichkeiten dieser wunderschönen Leuchte zu prüfen. Möglicherweise wird es sogar ein Macromedia-Flash (schwitz). Es war sicherlich richtig, das Gästebuch von den RIBAG-Seiten auf »on-light« zu entfernen - lag nicht nur an der tollen Pizza - was hältst Du davon, wenn ich beim nächsten update Eurer Seiten ein Formular generiere, wo sich Leuchteninteressente Info via eMail an Dich einholen können? In Sachen IB Kummich und Vario I - leider noch keine Bestellung aber ich denke, wir haben da Objektschutz.


Grüßle aus dem "subtropischen" Ländle




Manfred

unregistriert

4

Donnerstag, 27. Mai 1999, 23:45

Re: QL und Lichtfarbe Interna

>Hallo Frank (!) Ich hoffe, Mutterbodeneinbringen und UV A/B/C-Strahlen sind überstanden. Du hast Recht - jeder Vergleich hinkt und mein Einbringen von "30 Jahren" setzte natürlich auch eine gewisse Pflege vorraus - Vergleich: ständig gedimmte Halogenlampen kann man auch pflegen, in dem man die Schwärzung an dem Kolben (innen) durch einige Minuten Vollbetrieb wieder "wegbrennt".
>Die BW-Cars für die "Y-Reisen" halten wirklich so lange, . .allerdings werden sie meines Erachtens kaputtgepflegt - Bestes Beispiel aus meiner aktiven Zeit um 1980: Unimog mit 6 verschiedenen Zündkerzen verbraucht auf einer Übung bei ca. 50 km/h 100 Liter Super auf 100 KM . .aber . .glänzt ohne Ende, weil vorher mit Diesel eingesprüht und poliert . . nach der Übung wurde dieser statt nur gewaschen gleich mit `zig Sprühdosen wieder Natooliv lackiert - die Motorhaube war nach etlichen dieser Prozesse inzwischen über 1 Zentimeter dick (nur die Farbschicht) . . . aber ich will nicht weiter abschweifen

5

Freitag, 28. Mai 1999, 00:51

Re: gedimmte Halos

>... und ich dachte immer, die Markenhersteller haben den Kreisprozess optimiert, so daß auch bei gedimmten Betrieb die Kolbenschwärzung nicht mehr auftritt. (aber stimmt schon, eine gewisse Mindesttemperatur ist erforderlich)
>Habe leider keine Erfahrung, deshalb meine Frage an Dich:
>Tritt die Schwärzung wirklich noch auf? Bei NV- oder HV-Halos?

Manfred^^

unregistriert

6

Samstag, 29. Mai 1999, 01:57

Re: gedimmte Halos -Hal-Kreisprozess

>Hallo Frank . . . .
>Bevor ich Dir etwas Falsches mitteile habe ich mich nochmals informiert: Trotz der Gasfüllungen in NV und HV-LMs tritt die Schwärzung im gedimmten Betrieb immer noch auf, eine Folge des je nach Dimmung mehr oder weniger unterbrochenen Halogenkreisprozesses. Mal wieder der Vergleich zum PKW (wie immer "hinkend") . . bei einem Motor der ständig im Stadtbetrieb fährt verrußen langsam die Ventile, die Kompression läßt nach, die Leistung wird schwächer, . . .ein paar rasche Autobahnkilometer helfen sicher, den Motor wieder "freizubrennen" . .so auch bei den Halogenleuchtmitteln. Allerdings ist die Schwärzung natürlich lange nicht so tragisch wie bei den normalen AGLs, wo nichts mehr zu retten ist (Blind Lamp)

7

Samstag, 29. Mai 1999, 08:37

Re: gedimmte Halos -Hal-Kreisprozess

>ja, nein, vielleicht?
>Je kleiner die Wendeltemperatur, desto kleiner ist aber auch die Schwärzung. Die Frage ist wohl auch, bei welcher Temperatur des Glaskolbens der Kreisprozeß unterbrochen wird.
>Vielleicht hängt es auch von der Bauform ab.
>Nächste Woche bin ich bei einem Bekannten, wo seit sehr langer Zeit (leider ohne Betriebsstundenzähler) 12V - G4-Stiftsockellampen mit 9 Volt betrieben werden. (also keine Phasenanschnittssteuerung, sondern mit Unterspannung über einen Trafo - festeingestellt auf 9 Volt).
>Da werde ich mal einen kritischen Blick draufwerfen.
>Aber die Aussage wird auch nur für diesen einen Fall gelten .... und keine allgemeingültige Wahrheit darstellen ... also mal sehen.

Manfred

unregistriert

8

Samstag, 29. Mai 1999, 17:01

Re: G4 an 9 Volt

>Hallo Frank . . . .
> . . .vielleicht als kleiner Nachtrag . . . vielleicht kommt es auch auf den Hersteller an, . . . möglicherweise die Wendelform . . ich bin auf jeden Fall gespannt auf Dein Ergebnis. Wozu fährt Dein Bekannter denn den Test?
>Übrigens, . . . das Forum kannst Du jetzt auch komplett downloaden (siehe weiter oben), mit Winzip entpacken und bequem offline lesen. Das spart die teure online-Zeit.
>Gruß nach Hannover
>Manfred

9

Sonntag, 30. Mai 1999, 09:47

Re: G4 an 9 Volt

>Hi, ja sicher kommt es auf den Hersteller an und vieles mehr. Sind in diesem Fall 10 Watt, 12 V-Stiftsockellampen von Osram.
>Sie werden aber nicht im Test betrieben, sondern sind richtig im Einsatz (in einem Studio für elektronische Musik) und dienen zur Beleuchtung von 19" Racks. Nächste Woche dazu mehr ... (vielleicht sind sie ja schon geschwärzt und mir ist es noch nie aufgefallen, da ich sie immer nur im Betrieb sehe...)

10

Dienstag, 8. Juni 1999, 17:44

Re: G4 an 9 Volt > Ergebnis

>So, habe mir die Lampen mal angeschaut. Zumindest in diesem Fall keinerlei Schwärzung! Nix. Insgesamt kommen 14 Stück zum Einsatz. Der Wolfram-Draht zeigt bereits deutliche Spuren von Alterung (sieht unregelmäßig und rauh aus). Anscheinend wird bei 9 Volt der Halogenkreisprozeß noch nicht unterbrochen. Wohlgemerkt: Bei dieser Bauform - in diesem Fall.
>Ich kann mich an einen anderen Fall erinnern: Diaprojektorlampe 24 Volt, 250 Watt, recht großer Quarzglaskolben. Diese Lampe habe ich unökonomisch mit 12 Volt betrieben, was ein sehr angenehm warmes Licht ergab. Hier zeigte sich bereits nach kurzer Zeit eine Schwärzung, speziell in den Bereichen, die weit von der Wendel entfernt waren.

Manfred

unregistriert

11

Mittwoch, 9. Juni 1999, 22:31

Re: Ergebnis > 50% Spannung !

>Hallo Frank . . . . nun, . . . ich denke, die Schwärzung tritt wirklich nur bei extremen Unterspannungen (<50%) im Dauerbetrieb auf, Einstellungen, wie sie sicherlich nicht häufig zu finden sind. Da ist dann aber der Tip mit dem "Freibrennen" Geld wert. (Bestätigt übrigens Deine Erfahrung mit der Diaprojektionslampe)