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Falko Herfeld

unregistriert

1

Montag, 29. April 2002, 15:22

Sicherheit das A und O.

Hallo,

hier nochmal etwas, bei dem ich befürchtete es würde bei meinem Post über die UV Lampen verloren gehen.

Ich würde gerne in einem Zimmer meiner Wohnung mehrere Lampe anschließen. Diese kämen auf eine Gesamtwattzahl von 2200 Watt. Meine Frage ist nun, da ich ein absoluter Stromnichtskenner bin :-) Wie bekomme ich dies auf sicherstem Wege geregelt. Auf welche siegel sollte ich besonders achten. Welche Mehrfachsteckdosen könnt ihr empfehlen?
Ich habe in dem Raum 2 Steckdosen von denen ich aus verteilen muß.

Bei den Lampen handelt es sich um HQI, HQL und 160 watt UV Spots.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Gruß

Falko Herfeld




Jan Weinmann

unregistriert

2

Mittwoch, 1. Mai 2002, 17:34

Nur Grundlegendes

Als Antwort auf: Sicherheit das A und O. geschrieben von: Falko Herfeld am 29. April 2002 13:22:15:

Hallo!

Generell kann man alle Verlängerungs'schnüre' und Mehrfachdosen nehmen, die es im Handel gibt. Die sind alle, wenn es sich um Schuko-Stecker / -Steckdosen handelt, bis 16 Ampère zugelassen und somit bis rund 3600 Watt.

Theoretisch ließen sich also alle Geräte an nur einer Steckdose betreiben, da die mit 2200 Watt noch innerhalb der Maximalleistung sind. Wie die hausinstallation allerdings aussieht, weiß ich nicht. In der regel sind hier 16A pro Steckdose jedoch auch zulässig und auch dementsprechend abgesichert.

Problematisch kann der höhere Einschaltstrom der Geräte sein. Der kann nämlich schnell ein Vielfaches des Nennstroms erreichen - die Sicherung knallt dann natürlich raus. Also ist ein geregeltes Einschalten der Geräte nacheinander sicherlich ratsam.

Das nur so generell - Korrekturen, falls nötig, müssten die waschechten Fachleute hier aus dem Forum posten. :-)

Grüße
Jan




Falko Herfeld

unregistriert

3

Freitag, 3. Mai 2002, 20:11

Als Antwort auf: Nur Grundlegendes

Als Antwort auf: Nur Grundlegendes geschrieben von: Jan Weinmann am 01. Mai 2002 15:34:34:

Das hat mir schon sehr geholfen. Ich werde somit mehrere Zeitschaltuhren benutzen und etwa alle Fünf minuten 230 Watt schalten. Meinst Du so könnte ich schon einigem ärger aus dem Weg gehen?


Gruß

Falko




Jan Weinmann

unregistriert

4

Samstag, 4. Mai 2002, 01:08

Als Antwort auf: Nur Grundlegendes

Als Antwort auf: Als Antwort auf: Nur Grundlegendes geschrieben von: Falko Herfeld am 03. Mai 2002 18:11:11:

Hallo!

Ja, damit gehst du so ziemlich allen Einschaltstrom-Problemen aus dem Weg.

Der größte Stromfluss findet für Sekundenbruchteile direkt nach dem Einschalten statt. Aber bei bestimmten Geräten/Lampen fließt auch in der Phase des 'Warmlaufens' für einige Minuten ein höherer Strom, der sich mit der Zeit dem Nennstrom angleicht.

5 Minuten reichen aber in den allermeisten Fällen aus. Viel Erfolg!

Jan




Falko Herfeld

unregistriert

5

Samstag, 4. Mai 2002, 15:09

Als Antwort auf: Nur Grundlegendes

Als Antwort auf: Als Antwort auf: Nur Grundlegendes geschrieben von: Jan Weinmann am 03. Mai 2002 23:08:34:

Es handelt sich um HQL Lampen. Die brauen immer ein paar Min. bis sie ganz hell sind. Ich werde auf jedenfall eine Sicherheitssteckleiste benutzen.


Gruß

Falko




Jan Weinmann

unregistriert

6

Montag, 6. Mai 2002, 00:11

HQI und HQL

Als Antwort auf: Als Antwort auf: Nur Grundlegendes geschrieben von: Falko Herfeld am 04. Mai 2002 13:09:39:

Hallo!

Laut Literatur hat HQI einen 40-90% höheren Anlaufstrom und erreicht seine volle Helligkeit in ca. 2 - 4 Minuten.

HQL hat einen 40% höheren Anlaufstrom und braucht etwa 5 Minuten.

Die angeschlossenen Lampen in zwei oder drei nacheinander geschaltete Segmente aufzuteilen dürfte m.E. reichen. [Wenn die Sicherung das jedoch nicht problemlos mitmacht, sind mehrere Segmente natürlich angebracht - logo. :-) ]

Grüße
Jan




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7

Sonntag, 12. Mai 2002, 23:55

Als Antwort auf: Nur Grundlegendes

Als Antwort auf: Nur Grundlegendes geschrieben von: Jan Weinmann am 01. Mai 2002 15:34:34:

Hallo,

der Einsatz von Zeitschaltuhren sollte überlegt sein, da hier induktive Lasten ( VG ) geschalten werden und diese einen Ausschaltstrom besitzen, welcher die Kontakte der Relais in der Zeitschaltuhr belasten und gegebenfalls die kontakte zusammenkleben, falls nicht kompensiert wird. Einfacher wäre es die Sicherungsautomaten durch einen Elektrofachmann gegen Sicherungsautomaten mit anderer Auslösungskennlinie ( C-oder K ) auszutauschen.
Ich hoffe damit geholfen zu haben.