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Uwe Nassois

unregistriert

1

Dienstag, 1. Juni 1999, 01:12

Schwärzung und Frequenz

>Bevor ich mich an die vielen "Re:G4 und..." dranhänge, fang ich lieber neu an. Denn meine Frage geht nochmal in eine neue Richtung.
>Hat schon mal jemand Versuche zur Kolbenschwärzung in Abhängigkeit zur Netztfrequenz gemacht ? (Also Betrieb von z.B. NV-Halos mit gewickelten oder getakteten VGs ?
>Wenn ich ein Teilchen im Kolben wäre, wär mir das jedenfalls nicht egal, wie die Wendel schwingt, auf die ich da wieder zurückfallen sollte.
>Also, ich meine das so:
>Wenn die Wendel gemütlich dahinschwingen würde mit 50 Hz, wäre mir das angenehmer als wenn da eine mit 20000 Hz rumkaspert. Da müßte ich mich doch eher zum Ausruhen auf den Kolben setzen.
>Wißt Ihr da was ?
>Uwe

2

Dienstag, 1. Juni 1999, 07:51

Re: Schwärzung und Frequenz

>Keine Ahnung. Aber so rein theoretisch würde ich den Aspekt der Wärmekapazität nicht außer acht lassen. Zunächst sollte man meinen, daß eine Wendel nicht schwingt. Wie denn auch? Ist doch kein Lautsprecher!
>Schaut man sich aber mal die dicken, fetten Studiolampen an, dann ist da wohl doch was wahres dran. Nicht ohne Grund gibt es für Lichtspielhäuser/Theater "geräuschreduzierte" Lampen. Anscheinend genügt das Erdmagnetfeld, um die Wendel zum schwingen zu bringen.
>Wie dem auch sei, es gibt die Wärmeträgheit. Beispiel: Ausschalten einer 100 Watt 230 V Glühlampe. Sie ist sofort aus (zumindest für unser Auge).
>Schalte ich eine Niedervoltlampe (mit gleicher Wattage) aus, so kann ich ein deutliches Nachleuchten sehen.
>Mein Vorwegschluß: Eine Niedervolt-Wendel schwingt nicht so stark wie eine Hochvoltwendel gleicher Leistung.
>Bei 20 kHz dürfte eigentlich nichts mehr schwingen.
>Diese theoretischen Überlegungen hat aber bestimmt schon einer nachgewiesen. Ist auch ganz einfach. Man nehme: ein Oszilloskop, eine Batterie und eine Fotodiode. Schaltet beim Oszi auf AC, so daß nur der Wechselspannungsanteil durchkommt. Der Brummanteil ist bei 50 Hz gewiß sehr viel größer als bei 20 kHz. Bestimmt Faktor 100.
>Doch zur Kernfrage: Wie wirkt sich die Schwärzung aus?
>Vielleicht sollten wir mal die Hersteller fragen.
>.... meine Befürchtung: es gibt eine "bla bla"-Antwort. So in der Art wie:
>"Eine Schwärzung tritt im Rahmen der üblichen Nutzlebensdauer nicht auf. Bei Betrieb außerhalb der Nenndaten können wir aber keine Gewähr hierfür übernehmen"

Uwe Nassois

unregistriert

3

Donnerstag, 3. Juni 1999, 02:16

Re: Schwärzung und Frequenz

>Ne Wendel schwingt nicht ? Da bin ich aber überrascht.
>Per physikalischer Definition ist die Einheit Herz=Schwingung pro Sekunde.
>Und beim normalen 50 Hz-Netz soll das auch schön sinusförmig sein.
>Beim getakteten elektronischen Trafo aber sägezahnf. bis rechteckig.
>Und da frag ich mich halt:
>Will das Teilchen lieber zurück in die Sinuswelle oder in den Takt.
>Das ist so wie mit den schnurlosen DECT-Telefonen. Die alten analogen Funkis belasteten die Gehirnzellen wegen der sinusähnlichen Schwingungen weniger als die DECTs.
>Aber ich habe auch keine Antwort auf die Frage. Bin auch kein Teilchen im Kolben.
>Gruß
>Uwe

4

Donnerstag, 3. Juni 1999, 17:48

Re: Schwingungen

>Mit der Definition hast Du recht. Aber es gibt verschiedene Schwingungen.
>Dabei dachte ich an mechanische Schwingungen. Ein Draht, der mit 50 Hz "vibriert", wäre mir zu unruhig. Genau dieses brummen kann man auch hören (bei großen Leistungen)
>Du dachtest aber wohl mehr an ein elektrisches Feld. Hm, jetzt bin ich verdammt ratlos. Das wäre eine gute Frage in einem Physik-Forum.
>Bei Rechteck/Sägezahn denke ich immer an viele Oberwellen, aber die Auswirkung auf Teilchen?
>Da bei dem derzeitigem Trouble bei Parsimony wohl keiner mehr durchsteigt (Forum1) dürften sich hier kaum weitere Leser einfinden. Daher sollten wir die Frage mal an die Hersteller weiterleiten; oder an ein Physikforum.
>Andererseits: wer hätte Interesse an einer ehrlichen Antwort.
>Viel wichtiger sind doch Aspekte wie: 50 Hz: Brutalstart 20 KHz: Softstart.
>Hiermit will ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber generell läßt sich doch sagen, daß Trafos verdammt hart einschalten (weil sie den erhöhten Kaltstrom der Lampe liefern können); EVGs hingegen "soft" einschalten, weil zunächst die Überstrom-Begrenzung aktiv ist und die Lampe langsam hochfährt. Somit ergibt sich auf jeden Fall eine höhere Lebensdauer, da der Stromfluß durch den "abgenutzten" Draht begrenzt wird.
>Hoffentlich gerät jetzt die ursprüngliche Frage nicht in Vergessenheit.