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candela69

unregistriert

1

Dienstag, 4. August 2009, 11:08

Gleichstromtrafo an einem NV-Schienensystem? Wie geht das?

Hallo,

die Fa. Steng Licht hat in ihrem AX-Line NV-Schienensystem einen Gleichstrom-Elektroniktrafo - RTB...

Wie soll das elektrisch funktionieren?? Bei Steng konnte mir das keiner erklären, aber sie verkaufen den schon seit Jahren.

on-light

Administrator

  • »on-light« ist männlich

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Wohnort: Schwegenheim/ Chon Buri

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2

Dienstag, 4. August 2009, 11:29

Re: Gleichstromtrafo an einem NV-Schienensystem? Wie geht das?

... anschließen und fertig!

Oder: --> Link zum Thema im Foren-Archiv
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Ralleralf

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Beiträge: 3

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3

Freitag, 7. August 2009, 12:44

Gleichstromtrafo

Es ist für die Erklärung wichtig den Typ des Trafos zu kennen. Meines Wissens gibt es zwei Anbieter Tridonic und Lightech!

Welchen Trafo hast du? Bei beiden ist die technische Umsetzung in etwa gleich: Eine Hälfte der Sinuswelle wird umgeklappt und dann geglättet. Dann bleibt noch eine geringe Restwelle, aber man spricht von Gleichspannung. Der Vorteil der Trafos sind längere Leitungswege als bei normalen AC Trafos (können meistens nur 2 Meter) und ein besserer Wirkungsgrad als bei gewickelten Trafos.

  • »Klaus Weller« ist männlich

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4

Samstag, 8. August 2009, 11:49

@Ralleralf
Zitat: .... normalen AC Trafos (können meistens nur 2 Meter) ...

Du meinst sicher die kleinen Trafos in den Leuchten.
Das bringt mich auf einen interessanten Gedanken : je größer der Trafo, desto größer die Reichweite.
Die normalen, großen AC-Trafos in meinem EVU können Kilometer !

Ich denke, ich halte mich lieber an die Erklärung von Herrn Kunath :-)

Ein etwas verwirrter
Klaus Weller

Ralleralf

Anfänger

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5

Montag, 10. August 2009, 18:20

Hallo verwirrter klaus

Hallo Klaus

Ich meine es ging bei der Ausgangsfrage um Gleichstromtrafos ( DC)! Du schreibst vom AC (Wechselstromtrafo)! Bedenke bitte, das es zwei Arten davon gibt: AC mit 50 Hz Sekundär(induktive oder auch magnetische Trafos genannt) oder die kleinen Lampentrafos, wie du sie genannt hast, die arbeiten auf der Sekundärseite mit 40 - 60 kHz! Diese Letzteren können in der Regel nur 2 Meter. Das liegt an dem Funkenschutz. Der funktioniert dann nicht mehr! Ausnahmen bestätigen die Regel, denn es gibt diese kleinen Trafos meist mit 1o5 VA auch bis 4 Meter oder einen von Vossloh der kann 6 Meter. Größere Leistungen für Niedervolt-Systeme kann man da eben nur mit elektronischen Gleichstromtrafos betreiben oder man greift auf den guten alten Ringkern bzw Eisenkern zurück.

Ich hoffe ich habe die letzten Klarheiten damit beseitigt.

ralleralf

on-light

Administrator

  • »on-light« ist männlich

Beiträge: 768

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6

Montag, 10. August 2009, 21:59

RE:Gleichspannungstrafos für NV Systeme

Diese Letzteren können in der Regel nur 2 Meter. Das liegt an dem Funkenschutz. Der funktioniert dann nicht mehr!

Hallo Ralleralf, das stimmt so nicht: sie können schon --> sie dürfen keine längere Sekundarleitung als 2 Meter verwenden (und das inkl. Schiene und ggf. Pendelseil zur Pendelleuchte - wird gerne mal fallen gelassen) Über zwei Meter Leiterlänge könnten diese für die hochfrequente Betriebsspannung als ideale Antenne wirken und Funksignale/ Herzschrittmacher etc. in der Funktion beeinträchtigen (siehe EMV Problematik).
... denn es gibt diese kleinen Trafos meist mit 1o5 VA auch bis 4 Meter oder einen von Vossloh der kann 6 Meter.

Kann ich aus meinen Produktunterlagen nicht nachvollziehen. Die gesetzlich vorgeschriebene max. Sekundärleiterlänge bei elektronischen Trafos mit sekundärseitiger Wechselpannung in Niedervoltlampenanlagen ist unabhängig der Leistung. Was die können, spielt keine Rolle sondern nur, was gesetzlich vorgeschrieben und für sichere Halogenniedervoltbeleuchtungsanlagen unabdingbar ist. "Umgehen" kann man die Problematik, will man die Vorteile der elektronischen Transformatoren auch in größeren Systemen nutzen, mit mehreren Trafos/ Einspeisungen (und entsprechend elektrischen/ mechanischen Trennungen im System) oder aber mit dem Eingangs erwähnten Gleichspannungstransformator. Die Info dazu habe ich in dem Link (s.o.) zu einem älteren Thread aus dem Forenarchiv bereitgestellt. +m_k

By the way: wetten das Klaus Weller alles andere als verwirrt ist? :thumbup:
Gruß. on-light
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  • »Klaus Weller« ist männlich

Beiträge: 36

Registrierungsdatum: 4. September 2007

Beruf: GF Diana Electronic-Systeme GmbH

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7

Dienstag, 11. August 2009, 10:21

Hallo Herr Kunath,
danke für die Blume :-)

Die Frage galt ja evtl. dem unsäglichen Begriff: "Gleichstromtrafo". Was physikalisch Unsinn ist.
Ein Transformator lebt von einem sich ändernden ( wechsel ! ) Magnetfeld bzw. Strom.

Bei Schaltnetzteilen ( Switched Mode Power Supply SMPS ) um den korrekten Ausdruck zu verwenden, wird zunächst
die ( Netz- ) Wechselspannung gleichgerichtet , weshalb solche Geräte grundsätzlich an Wechsel - oder Gleichspannung ( z.B. Notstrom-Batterie )
betrieben werden können. Die Gleichspannung wird nun ´zerhackt´ und durch hochfrequentes Ein- und Ausschalten quasi in eine Wechselspannung überführt, die nun über einen Transformator in die passende Größe gebracht wird. Je höher die Frequenz, desto kleiner die Energiepakete, die pro Periode bei einer bestimmten Leistung übertragen werden müssen. Daraus folgt, dass bei hoher Frequenz der Transformator auch nur eine kleine Eisen- ( Ferrit-) Masse aufweisen muss und deshalb kleiner baut als z.B. ein 50-Hz Trafo.

Auf der Sekundärseite wird die Wechselspannung wieder gleichgerichtet, so dass bei einer Black-Box- Betrachtung tatsächlich Gleichspannung bzw. -strom transformiert wurde.

Bei herkömmlichen NV-Systemen spart man sich den sekundärseitigen Aufwand und geht direkt mit der hochfrequenten Wechselspannung nach außen. Neben der bereits erwähnten EMV-Problematik möchte ich auf den Skin-Effekt hinweisen, der den effektiven Leiterquerschnitt einengt und den Wirkungsgrad von NV-Systemen noch weiter herabsetzt bzw. Leitungen mit hohem Querschnitt erfordert.

Falls das Alles zu kompliziert ist, wie oben gepostet : anschließen und einschalten :-)

Klaus Weller

NS: natürlich kann "Transformator" als Metabegriff verwendet werden und so kann man auch "Gleichstrom-Transformator" gelten lassen.