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okäi

Anfänger

  • »okäi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 11. Oktober 2013

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1

Freitag, 11. Oktober 2013, 23:47

Gibt es überhaupt wirklich gemütliche warmweiße LED-Leuchtmittel?

Seit die LED auf dem Vormarsch ist, ist sie mir in Sachen Lichtfarbe suspekt. Wann immer ich eine LED-Leuchte gekauft habe, hat mir ihre Lichtfarbe nicht gepasst, bzw. hat sie nicht zu den anderen herkömmlichen Leuchtmitteln im Zimmer gepasst, selbst wenn die LED als warmweiß deklariert war.

Ich entwerfe gerade eine eigene Leuchte und habe mir als Leuchtmittel einen LED-Streifen vorgestellt. Nach einem ersten Test mit RGB-LEDs, die alle möglichen Farben erzeugen können aber nicht annähernd ein warmes weiß, habe ich bei Amazon einen Streifen mit warmweißen LEDs gekauft.

Doch selbst dieser Streifen gibt ein ekelhaftes grünliches "weiß" ab. Wenn man ausschließlich das Licht dieser LEDs im Raum hat, würde es manchen vielleicht gar nicht auffallen, aber mit anderen Lichtquellen im Raum sieht es sehr bescheiden und überhaupt nicht gemütlich aus, siehe Foto.

Ich kenne die Farbtemperaturskala und weiß, dass ich mich für ein warmweißes Licht an Leuchtmittel unter 3000° K halten muss, darüber wird es kaltweiß bis blauweiß. Aber welcher Farbtemperatur soll den bitte dieses hässliche grünweiß entsprechen?


Meine Frage nun:

Gibt es so starke Lichtfarbenschwankungen selbst unter warmweißen LEDs, und damit Hoffnung, dass ich nur den richtigen Hersteller finden muss?

Oder ist so ein warmes gelbliches Licht wie bei einer Glühlampe einfach technisch nicht mit LEDs machbar?

Grüßle,
Kay
»okäi« hat folgendes Bild angehängt:
  • f2j4.jpg

Marc

Anfänger

  • »Marc« ist männlich

Beiträge: 26

Registrierungsdatum: 10. April 2013

Wohnort: Osnabrück

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2

Montag, 14. Oktober 2013, 10:01

Hallo Kay,

Es gibt Sie. Nur wie so oft liegt es am Preis. Sie müssen bei Led´s Lampen auf die Kelvin Angabe und die Farbwiedergabestufe achten. Leider ist es oft so, dass auf der Verpackund Warm Weiß steht bei der Kelvin Angabe aber z.B. 4500K steht, ist eigentlich ein Kalt Ton. Auch von wem die LED kommen ist wichtig. Bei der Herstellung der LED´s werden diese in verscheidene Qualitätsstufen eingeteilt und verkauft, wenn Sie nun ein günstiges LED Strip kaufen, wie du da hast, kann es sein das es Farbunterschiede gibt, weil die Led´s selber aus verschiedenen Chargen hergestellt wurden und nicht aus ein und der selben. Gute LEd gibt es von Sylvania oder Osram LEd Strip von Brumberg, auch darauf achten das die LEd´s selber von Cree oder Osram kommen, dann kannst du sicher sein das es keine Farbungleichheiten gibt.

mfg

Marc

Beiträge: 36

Registrierungsdatum: 4. Oktober 2010

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3

Montag, 14. Oktober 2013, 22:49

Kosteneffizienz von gutem Licht

Generell haben LEDs das Problem, dass sie ineffizienter sind, wenn Ihr Farbwiedergabeindex besser ist und wenn die Farbtemperatur kleiner ist. Dadurch wird es mit dem Thermomanagement schwieriger (teurer) und es gibt weniger Lumen fürs gleiche Geld (pro LED-Halbleiter-Fläche) bzw. einen höheren Energieverbrauch und Preis bei gleichem Lichtstrom.
Ein optimaler Nennwert von 2700K bezieht sich meist auf die LED selbst und die unterliegt einem Farbtemperatur-Shift wenn sie warm wird, der sich deutlich bemerkbar machen kann. Das gilt nicht nur Lampen, die grünlichweiße und rote LEDs unter dem Diffusor haben, sondern auch für normale LEDs (mit Leuchtstoff). Dabei greift jeder LED-Hersteller auf die für ihn verfügbaren Leuchtstoffe zu und da es hier patentrechtliche Probleme geben kann, hat nicht jeder einen sehr stabilen und optimalen Leuchtstoff.
Ich habe die beste Erfahrung bisher mit LED-Leuchten der Farbtemperatur 2700K und Ra 90 gemacht. Die gibts aber nicht ganz billig. Das bessere Thermomanagement (innenliegende Kühlkanäle mit Kamineffekt gibts für jene, die die Kühlrippen nicht mögen) und die größere LED-Chipfläche treibt jedoch den Preis.
Wichtig ist übrigends im Heimgebrauch auch, dass die Lampe eine hohe Schaltfestigkeit hat. Man sollte hier nicht den absoluten Zahlen glauben (sonst würden 10000x ja gut ausreichen), aber prinzipiell gilt: je mehr desto besser, auch wenn die grundsätzlich besser ist, als bei Kompakt-Leuchtstofflampen.

okäi

Anfänger

  • »okäi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 11. Oktober 2013

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4

Montag, 14. Oktober 2013, 23:13

Danke euch, sehr interessante Infos.

Ich habe bereits einen neuen Streifen eines anderen Herstellers bestellt, der war schon teurer und mit 2400K angegeben, ich bin gespannt. Vielleicht werde ich noch einige durchprobieren müssen.

Plüschi

Anfänger

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 29. Oktober 2013

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5

Dienstag, 29. Oktober 2013, 08:56

Ich glaube, ein solches Licht wie durch den hier abgebildeten Strip ausgesandt wird, würde mich auf die Dauer Wahnsinnig machen.
Mit der weißen Ikea Lampe käme ich ja noch klar, aber dieses ekelerregend gelb-grüne Licht, dass ich leider von einigen Orten kenne, hat eine merkwürdig psychotische Wirkung. Ich würde mich dem nicht dauerhaft aussetzen wollen.

Rearget

Anfänger

Beiträge: 23

Registrierungsdatum: 29. November 2013

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6

Samstag, 30. November 2013, 19:44

Hey

Da muss ich mich meinem Vorredner anschließen. Das Licht wäre mir viel zu schrill. Da bekommt man doch Kopfschmerzen. Diese Schreibtischleuchte würde ich an Menschen verschenken, die ich nicht mag (war ein Scherz). +t_r

Beiträge: 8

Registrierungsdatum: 4. Juni 2013

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7

Sonntag, 8. Dezember 2013, 12:42

Uahh!

ALso das ist ja kein Warmweiß, sondern eher pissgelb. Sorry, das ist eine furchtbare Farbe.
Von woher sind denn diese Streifen?

Ich habe da ganz andere Erfahrungen mit LED-Streifen gemacht. Es gibt sehr gemütliche warmweiß-Töne, aber die kosten halt ein bißchen mehr, weil auch die Qualität eine andere ist.
Such mal nach LED-Bändern von Edison Opto. Die sind sehr gut. Ich habe sie bei mir installiert und sie strahlen genau das richtige Warmweiß ab, kein Quietschgelb und kein Grünton, sondern richtiges Warmweiß. Achte mal auf die Farbtemperatur. Kelvin-Werte um die 3000 K sind da am besten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sommergewitter« (8. Dezember 2013, 14:12)