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dominic-la

Anfänger

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Registrierungsdatum: 27. März 2013

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1

Mittwoch, 27. März 2013, 17:59

HQI T 2000W N - Flutlichtstrahler

Hallo liebe Freunde des Lichtes,

Erst ein mal zu mir. Mein Name ist Dominic (27) und Meisterschüler der Elektrotechnik. Leider habe ich im Bereich der Beleuchtungstechnik HQI usw. noch nicht die ganz große Erfahrung.

Folgendes Problem. An einem Amateur Fussballplatz, war ein Mast defekt (Leuchtmittel, sowie VG). Das VG habe ich getauscht und das Leuchtmittel ersetzt. Nach einem Test war alles i.O. nach ca. 20 Minuten ausgeschaltet. Danach ca. 30 Minuten gewartet und noch einmal getestet. Ging einwandfrei.

Guter Dinge ging ich wieder und bekam aber 3 Tage später ein anruf, das die Leuchte nicht mehr an geht.

Woran könnte es liegen?

Ich muss dazu sagen, das ich nicht weiß, wie alt die HQI Lampe war. Die hatten die noch da "rum fliegen". Da ich mich jetzt NOCH nicht so
in der HQI Materie auskenne, weiß ich net ob die eventuell schon mal in gebrauch war. Vom Ausehen her, meine ich mich errinern zu können, das
ausser ein leicht gelblicher Stich im Kolben sonst nichts auffälliges zu sehen war. Also keine Schwärzung. Eine andere im Karton jedenfalls war sogar schon schwarz auf beiden Seiten, die habe ich natürlich nicht genommen. Laut Aussage des Betreibers, könnte die andere, die ich benutzt habe, aber auch eine sein die schon mal eingebaut war und dann ca. 5 Jahre irgendwo im Karton rum lag...

Könnt Ihr euch vorstellen ob es das Leuchtmittel einfach duchgehauen hat?

Ich habe jetzt eine Futschneue bestellt und die wird eingebaut. Ich hoffe es wird wieder hell, sonst stehe ich ziemlich ratlos da. Denn das VG geht. Laut Meßgerät (Spannungen).

PS: Es ist eine ihne Zündgerät.

Ich bedanke mich bei euch im Voraus für die Infos!

LG Dominic

on-light

Administrator

  • »on-light« ist männlich

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2

Mittwoch, 27. März 2013, 18:38

Guten Tag dominic,-la,

zunächst herzlich willkommen hier im Forum ...
Könnt Ihr euch vorstellen ob es das Leuchtmittel einfach duchgehauen hat?
Vorstellbar ist vieles, besonders bei Altanlagen. Waren wirklich VG und LM defekt? Oder vlt. nur eines von Beiden und auf Verdacht haben Sie beides ausgewechselt? Sind das neue VG und LM vom Typ her exakt gleich? Ist vlt. extern im Mast oder Kabelklemmkasten noch ein Kondensator, der bei der Überprüfung übersehen wurde? Ich gehe mal davon aus das Sie die Leitung zwischen Mastkabelkasten und Fassung sowie die Fassung selbst (Korrosion) und ev. Schraubsicherungen überprüft haben.

Vorstellbar ist sicherlich, das die ausgewechslte bereits schon mal in Gebrauch war (worauf die gelbliche Färbung im Kolben hindeuten könnte).

Der, hoffentlich erfolgreiche, Test mit dem neu bestellten LM wirds ja an den Tag bringen.
Good luck & lassen Sie das Forum wissen wie es ausgegangen ist.
on-light
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dominic-la

Anfänger

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Registrierungsdatum: 27. März 2013

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3

Mittwoch, 27. März 2013, 19:44

Vielen Dank für die rasche Antwort.

Das LM ist das gleiche. Das VG ist eines mit 3 Spannungen 380/400/415V vorher war es eins mit nur einer Spannung. Leider konnte man nicht mehr viel lesen ausser 8,8A. Die 400V von dem neuen VG sind auch den 8,8A zu zuordnen daher denke ich, dass es soweit passt.

Das VG war defintitv defekt. Zusehen an diversen "Schweißstellen" zwischen Gehäuse und Anschlusspunkten.

Wahrscheinlich zurück zuführen durch viel Dreck (Feucht?) auf den Klemmen.

Einen Kondensator (Nur zur Kompensation nötig?) habe ich nicht gefunden. Der wäre doch im Bereich des VG parallel geschalten oder?

LG Dominic

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4

Donnerstag, 28. März 2013, 08:26

Hallo Dominic,

würde erstmal prüfen, ob im Mast Sicherungen verbaut sind, ist häufig der Fall weil die Vorsicherungen der Zuleitung ja zu groß sind.

Kondensator ist normalerweise beim VG unten im Mast verbaut. Wenn nicht ist der Betrieb jedoch auch verboten. Hochdrucklampen ab 250W müssen zwingend ein Ko verbaut haben. Dann solltest du auch mal die Leistung messen, der CosPhi wird entsprechend sehr schlecht sein und die theoretischen 2200W (inkl Verlustleistung) werden deutlich überschritten.

Ist oben am Strahler noch seitlich eine Box? Da ist immer das Zündgerät eingebaut....

Gruss

  • »kleines Licht« ist männlich

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5

Donnerstag, 1. Oktober 2015, 09:56

Das Thema ist zwar erledigt, für Neugierige trotzdem noch eine Ergänzung dazu:

Halogenmetalldampf ist i.d.R. nur bis 150W immer "gleich". Ab 250W gibt es unterschiedliche Konfigurationen, die sich nicht vertragen. Halogenmetalldampf in 2000W ist da die "Krönung", da es hier 5 unterschiedliche technische Konfigurationen samt 2 weiterer Abarten gibt. Neben der reinen technischen Prüfung (wie schon beschrieben) muß noch darauf geachtet werden, ob die Halogenmetalldampflampe auch die Richtige für´s VG ist, da bei den beiden Hauptgruppen die VG´s mit unterschiedlichen Strömen arbeiten.
...wer etwas bewegen möchte, muss sich selbst bewegen!

Xiong

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6

Donnerstag, 1. Oktober 2015, 12:45

Danke für die wertvolle Ergänzung :)

  • »kleines Licht« ist männlich

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7

Donnerstag, 1. Oktober 2015, 13:21

...ICH... habe für´s Lob zu danken :thumbsup:

"Noch Einer" ist mir beim Durchlesen der Vorkommentare dazu eingefallen:
Die Sache mit dem optischen Zustand von Halogenmetalldampflampen... je "schmutziger" der Brenner ausschaut, desto eher ist er neu! Je höher die Leistung, desto "schlimmer" sieht der Brenner aus. In der Regel gelblich-orange verfärbt, mit Resten an einer Ecke klebend und manchmal sogar mit losen Bestandteilen darin. Hintergrund: Die "schmutzigen" Festbestandteile verdampfen erst im Betrieb und sorgen quasi für die Lichtfarbe. Sieht der Brenner innen schön gleichmäßig aus, hat er bereits gebrannt. Das gilt natürlich NICHT, wenn die Verfärbung grau bis schwarz ist... dann hat er ganz sicher schon gebrannt. ABER: Auf Grund der technischen Gegebenheiten gibt der optische Zustand (außer, wenn´s eben grau-schwarz ist) keinerlei Auskunft über die Frage, ob eine Halogenmetalldampflampe gebrannt hat oder nicht.
...wer etwas bewegen möchte, muss sich selbst bewegen!