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on-light

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1

Montag, 24. August 2009, 00:34

!AUSGEKNIPST! Aktuelle Medienreportage zum Glühlampen-Aus am 24.08. um 21:10

EU-Entscheidung | Glühbirnen-Aus wird zur Farce
Ein Bericht von Ralph Quinke/ Spiegel TV

Ab September endet in Europa die Glühbirnen-Produktion - doch was von der EU als Maßnahme zum Wohl von Verbraucher und Umwelt verkauft wird, hat Nachteile: Die neuen Energiesparlampen halten oft nicht, was sie versprechen - und können sogar zum Gesundheitsrisiko werden.

Über Energiesparlampen gibt es jede Menge Zahlen: Sie halten mehr als doppelt so lange wie herkömmliche Birnen, sie sind genauso hell und tragen zur Gesundung der Umwelt bei. Das Problem ist: Nichts davon stimmt so richtig. Trotzdem aber soll der Energiesparlampe die Zukunft gehören.

Stefan Schrader bekommt dieser Tage reichlich Post. Tag für Tag liefern Paket- und Kurierdienste massenweise Päckchen und Pakete in Schraders kleinem Laden an einer tristen Ausfallstraße im Hamburger Westen ab. Denn Schrader sorgt vor. Für die Zeit nach dem 31. August. Der Lampenhändler bunkert tausendfach alles, was ab dem 1. September 2009 in Europa nicht mehr produziert und nicht mehr in die EU importiert werden darf: Mattierte Glühlampen in 75 Watt, Globuslampen in 60 Watt, Kryptonlampen in 40 Watt, opalisierte Kerzenlampen in 25 Watt. Der Verkauf der Lampen ist erlaubt, auch nach dem 1. September.

Denn ab diesem Zeitpunkt greift der Abwicklungsplan für die gemeine Glühbirne. Viele Kunden wissen überhaupt nicht, was das bedeutet - sagt Schrader. Zwar seien die meisten darüber informiert, dass ab September die 100-Watt-Glühlampe verboten ist, aber dass auch sämtliche mattierten Lampen vom Markt verbannt werden, ganz gleich, ob sie 10, 40 oder 60 Watt haben, das sei ihnen nicht bewusst. Insgesamt rund tausend Leuchtmittel sind von dem Verdikt betroffen.

Alle Lampen vom Markt

Verfügt hat das Verbot die EU-Energiekommission - vor allem auf Druck der deutschen Bundesregierung. Die Europäer sollen Energie sparen. Weil sie das - offensichtlich - nicht freiwillig tun, maßregelt die Brüsseler Kommission ihre Bürger, indem sie nach und nach sämtliche Glühlampen verbietet. Zuerst werden laut der Richtlinie "2005/32/EG" alle mattierten und die klare 100-Watt-Lampe verbannt, im nächsten Jahr folgt die 75-Watt-Lampe, und ab September 2012 soll ganz Europa schließlich glühlampenfreie Zone sein.

Den kompletten Artikel können Sie hier nachlesen:
EU-Entscheidung | Glühbirnen-Aus wird zur Farce

Die Sendung können Sie am 24.08.2009 ab 21:10 auf nt-v sehen:
nt-v Spiegel Magazin

[Textquelle: SPIEGEL ONLINE GmbH, ein Unternehmen der SPIEGELnet GmbH, Text: Ralph Quinke]
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Beiträge: 426

Registrierungsdatum: 24. August 2007

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2

Montag, 24. August 2009, 18:26

Meine Meinung ist hier im Forum wahrscheinlich schon bekannt, aber hier noch mal in Kurzform. Verbote oder Strafsteuern auf Produkte dienen nur den Herstellern die dafür andere Produkte mit besseren Margen in den Markt drücken wollen. Die dafür dienlichen Politiker werden zur Meinungsbildung einfach in den Aufsichtsrat berufen und schon läuft es und die Millionen fließen. Ganz allein der Markt muss solche Sachen regeln. Verbraucht ein Produkt viel Energie ist dies teuer für den Verbraucher. Damit der Verbraucher dies erkennt, sollten die Hersteller angeblich besserer Systeme auf Aufklärung, durch z. B. Werbung, setzen. Sind die neuen Produkte dann wirklich sparsamer, langlebiger und dadurch im Endeffekt günstiger, setzen sich diese Produkte auch ganz von allein durch.

Ein Beispiel für den Versuch der Aufklärung für den Bürger finden wir zum Beispiel hier: http://w1.siemens.com/press/pool/de/pres…xx20090873d.pdf

Ob das alles so stimmt kann man schlecht beurteilen da es an Fundametellen Informationen zur Bewertung mangelt, aber es scheint ein Anfang zu sein.

Viele Politiker haben wohl Angst einen begangenen Fehler rückgängig zu machen und vergessen dabei, dass dies schon wieder der nächste Fehler ist.

Bis Bald, Franz Maschker
Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir.

Beiträge: 64

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3

Montag, 24. August 2009, 21:28

Hallo,

also ich habe den Bericht gestern im Fernsehen auch gesehen. Bin ich ja der Meinung, dass Spiegel TV grundsätzlich negativ eingestellt ist und die Berichte so rüberkommen (fast alle).

Aber nun ja, dem Bericht kann ich auch zustimmen. Die Bevormundung der Bürger mit einem zwanghaften Wechsel von seit Jahrzehnten funktionierenden Systemen auf Umweltbelastende Technik ist eine Frechheit. Der EU-Abgeordnete hat ja quasi gesagt, dass der Normalo zu blöd ist Energiesparende Lampen zu kaufen. Zwar durch die Blume, aber wir sind ja alle so doof, dass wir das nicht merken.
Vielleicht sollten die Herren auch mal überlegen, dass nicht jeder die Kohle hat das 6-fache einer Glühlampe auszugeben.

Die tatsächlich erwonnenen Erkenntnisse über die Lebensdauer im Labor sind bezeichnend...und das war kein NoName Produkt was nach 2.000h ausgefallen ist. Wenn die Lampen eingebaut sind und die Wärmebelastung höher ist als bei den frei hängenden Testversuchen wird es bestimmt nicht besser.

Als nächstes werden dann 2010 alle Benzin- und Dieselmotoren verboten. Elektroautos werden dann vorgeschrieben, sind ja sparsamer, Strom kostet nicht viel, die Herstellung ist auch easy und alle Tankstellen werden geschlossen. Konsequenterweise....

Ein Lob an die vorzügliche Lagerhaltung von Lichtservice Schrader. Zum Glück gibt es das Rastermaß 62,5 x 62,5, wofür das alles gut ist +g_d

Gruß, Industrielicht

on-light

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Beruf: Ing.-Elektrotechnik | Lichtplaner | Freier Fachjournalist im DJV

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4

Montag, 24. August 2009, 23:14

Re: EU-Entscheidung | Glühbirnen-Aus wird zur Farce

Vorweg:
Als nächstes werden dann 2010 alle Benzin- und Dieselmotoren verboten. Elektroautos werden dann vorgeschrieben, sind ja sparsamer, Strom kostet nicht viel, die Herstellung ist auch easy und alle Tankstellen werden geschlossen.

Sie unterschätzen die Lobby der Mineralöl- und Automobilindustrie! Die Lichtbranche ist dagegen vernachlässigbar ...

Ich sehe das Problem generell so, unabhängig von den Eigenschaften, den Fertigungsprozessen, dem Kaufpreis, dem Betrieb und der Entsorgung:

In Brüssel wurde klassifiziert und nicht selektiert:
- AGL aus kommunalen, öffentlichen und industriellen Bauten raus: ja, kann ich zustimmen. Der/ die Hausmeister sind unterwiesene Fachkräfte und können mit dem Thema Entsorgung umgehen.

- AGL aus dem privaten Bereich verbannen: nein, denn "Oma Butz" kann die ESL garantiert nicht umweltgerecht entsorgen, wie denn auch, sie kennt es ja nicht anders ...

Eine Verordnung aus Brüssel mit Toleranz gegenüber der Privatsphäre ... das wäre meiner Meinung nach ein durchaus akzeptables Mittelmaß gewesen.

Nur .... wer will das jetzt alles kontrollieren? Denn nach dem Zoll gehts weiter ... 8o

Ich bin gespannt auf die nächsten medialen Ereignisse so kurz vor dem 01.09.2009 ... und ...
... natürlich auf weitere Feedbacks hier im Forum.

(werde mal nachsehen ob es als Emoticon nicht noch unsere Klassische mit E27 gibt ... natürlich matt ... ;))
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Thorsten

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Beruf: Fachberater Lichtplanung / EGH

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5

Dienstag, 25. August 2009, 07:28

Sie unterschätzen die Lobby der Mineralöl- und Automobilindustrie! Die Lichtbranche ist dagegen vernachlässigbar ...


Genau mein Reden. Ich kann mich da nur wiederholen. An dieser Stelle hat meines Erachtens die Politik eine scheinbar populistische Entscheidung pro Natur an einer Stelle getroffen wo quasi keine Gegenwehr durch eine Lobby zu erwarten war. Das hier schwerwiegende Umweltprobleme angefacht werden, scheint von der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen zu werden. Ich persönlich denke, daß der Ansatz ESL zu bepfanden gar nicht so verkehrt ist. Da wird sich der Einzelhandel freuen +b_ad +m_k